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Seoul - Südkorea hat erstmals seit drei Jahren wieder Hilfspakete mit Reis in den kommunistischen Norden geschickt. Ein Lastwagen-Konvoi mit den Lebensmitteln überquerte am Freitag die schwer bewachte Grenze bei Paju.
Nordkorea hatte den Süden vor wenigen Tagen um die Lieferungen gebeten, da wochenlange schwere Überschwemmungen einen Teil der landwirtschaftlichen Flächen in dem 23-Millionen-Einwohner-Staat zerstört hatten.
Die Transporte sind ein weiteres Anzeichen für eine leichte Annäherung der beiden Länder. Ihr Verhältnis hatte nach einer Nordkorea angelasteten Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes im Frühjahr stark gelitten.
Familien-Treffen: Keine Einigung
Keine Fortschritte gab es dagegen bei der Frage einer Wiederaufnahme von Familien-Zusammenführungen. Die Rot-Kreuz-Verbände von Süd- und Nordkorea beendeten ihre ersten Gespräche über humanitäre Fragen seit fast einem Jahr ohne konkretes Ergebnis.
Beide Seiten seien sich zwar grundsätzlich einig, wieder Treffen zwischen Familienangehörigen zuzulassen, die infolge der Teilung des Landes getrennt seien, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul am Freitag.
Doch hätten sich die Delegationen nicht auf einen konkreten Treffpunkt verständigen können. Unstimmigkeiten gebe es auch noch bei der Zahl der Teilnehmer an den nächsten Familienzusammenführungen.
Gespräche gehen weiter
Die Beratungen sollen am nächsten Freitag fortgesetzt werden. Die Sprecherin berief sich auf einen Bericht des südkoreanischen Roten Kreuzes über die eintägigen Gespräche in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong.
Nach monatelangen heftigen Spannungen zwischen beiden Staaten hatte das kommunistischen Nordkorea in der vergangenen Woche die Gespräche über neue Familienzusammenführungen vorgeschlagen.
Die bisher letzten dieser zeitlich begrenzten Verwandtentreffen fanden vor etwa einem Jahr statt.

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SDA-ATS