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Vermutlich aus Protest gegen die soeben eingeführte Homo-Ehe hat ein 78-jähriger Mann am Dienstag in der Pariser Kathedrale Notre-Dame Selbstmord begangen. Die Kirche wurde evakuiert. Nach Angaben der Polizei schoss sich der Mann am Nachmittag nahe des Altars in den Kopf.

Es handelte sich um den Essayisten Dominique Venner, der den Rechtsradikalen nahestand. Er habe die Kathedrale allein betreten und eine alte halbautomatische Pistole dabei gehabt, hiess es nach Medienangaben.

In einem Blog hatte er kurz vor seinem Tod das neue Gesetz über die Homo-Ehe als "infam" verurteilt und die "Verluste der Werte der Familie" beklagt. Er befürchte, dass Frankreich in die Hände von Islamisten fallen würde, hatte er geschrieben. Die Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, würdigte seine Geste als "zutiefst politisch", und als Versuch, "das Volk Frankreichs wachzurütteln".

Die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Kathedrale im Stil der Früh- und Hochgotik liegt im Zentrum der französischen Hauptstadt auf der Île de la Cité. Sie wird im Schnitt täglich von mehr als 38'000 Gläubigen und Touristen besucht. Die jährliche Besucherzahl wurde zuletzt mit 14 Millionen angegeben.

In Paris hatte erst vor wenigen Tagen der Selbstmord an einer Schule für Schlagzeilen gesorgt. Ein Mann war in das Gebäude eingedrungen und hatte sich vor den Augen zahlreicher Kinder mit einem Jagdgewehr das Leben genommen.

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SDA-ATS