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Die Young Boys finden offensichtlich zur Stabilität zurück. Das 4:1 daheim gegen Luzern ist der dritte Sieg in Serie und bedeutet die endgültige Sicherung des 2. Platzes.

Miralem Sulejmani war im Stade de Suisse das Sinnbild für die Spielfreude, die die Berner auch ohne den verletzten Goalgetter Guillaume Hoarau wiedergefunden haben. Im Herbst und zu Beginn der Rückrunde wurde der 28-jährige serbische Offensivspieler von Trainer Adi Hütter schier geächtet. Auf den Seiten kamen in dieser zeit fast nur noch Yoric Ravet und Thorsten Schick zum Zug, während sich Sulejmani einige Spiele auf der Tribüne anschauen musste.

Seit ein paar Wochen setzt Hütter wieder vorbehaltlos auf Sulejmani. Im Match gegen Luzern war der antrittsschnelle und schussstarke Spieler nicht nur mit seinen zwei von Ravet vorbereiteten Toren und der Vorbereitung von Michael Freys 4:1 der beste YB-Spieler. Der launische Sulejmani ist wieder in bester Laune - und ein wichtiger Grund für das Hoch der Mannschaft.

Luzerns Trainer Markus Babbel sagte im Lauf der jüngsten drei Niederlagen am Stück, seine Mannschaft sei "tot". Also saft- und kraftlos. Die Worte durfte er nach der vierten Niederlage in Folge wiederholen. Nach dem 1:3 gaben die Luzerner in Bern den Widerstand auf. Die Gelb-Rote Karte gegen Claudio Lustenberger eine Viertelstunde vor Schluss hatte keinen Einfluss mehr. Im Kampf um Platz 3 hat Sion jetzt um fünf Punkte die Nase vorn.

Manchmal laufen Duelle spiegelverkehrt. Am 12. Februar stand es zwischen Luzern und YB 1:1, als Kryeziu und Rodriguez mit einem Doppelschlag nach 31 und 32 Minuten den späteren 4:1-Sieg der Luzerner vorspurten. Als müssten sie sich für den damaligen Match revanchieren, machten es ihnen die Berner im Rückspiel vor eigenem Publikum nach. Bis längere Zeit nach dem 1:1 hielten die Innerschweizer gut mit. Doppeltorschütze Miralem Sulejmani und die in Bern schon jetzt beliebte Neuerwerbung Roger Assalé schlugen nach 29 respektive 35 Minuten zu. Am Schluss - Michael Frey verwertete ein tödliches Zuspiel Sulejmanis kurz vor der Torlinie - hiess es wie damals in Luzern 4:1.

Die Duelle zwischen dem FCL und YB sind die torreichsten der Liga. Die 17 Tore ergeben einen Durchschnitt von 4,25 pro Partie.

Young Boys - Luzern 4:1 (3:1)

21'133 Zuschauer - SR San. - Tore: 1. (0:13) Sulejmani (Ravet) 1:0. 8. Juric (Christian Schneuwly) 1:1. 29. Sulejmani (Ravet) 2:1. 35. Assalé (Frey) 3:1. 60. Frey (Sulejmani) 4:1.

Young Boys: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Rochat, Benito; Ravet (82. Schick), Zakaria, Aebischer, Sulejmani (79. Gerndt); Frey (63. Bertone), Assalé.

Luzern: Omlin; Christian Schneuwly, Ricardo Costa, Affolter, Lustenberger; Rodriguez (46. Oliveira), Kryeziu, Voca, Schürpf (75. Itten); Marco Schneuwly, Juric.

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Sanogo und Wüthrich (alle verletzt). Luzern ohne Neumayr, Lucas (beide verletzt), Sarr, Haas und Puljic (alle nicht im Aufgebot). Gelb-Rote Karte: 75. Lustenberger (Foul). Lattenschuss: 81. Aebischer. Verwarnungen: 23. Zakaria (Foul), 45. Mbabu (Foul), 55. Lustenberger (Foul), 59. Benito (Foul), 67. Ricardo Costa (Foul).

SDA-ATS

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