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Der Chef des Winterthurer Industriekonzerns Sulzer, Klaus Stahlmann, kann einen Stellenabbau nicht ausschliessen. Der Grund ist das verschlechterte Geschäftsumfeld, vor allem in der Öl- und Gasindustrie.

Am Standort Winterthur würden aber sicher keine Stellen wegfallen, sagte Stahlmann in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Weltweit kann ich nicht ausschliessen, dass wir unsere Kapazitäten den veränderten Marktverhältnissen anpassen müssen", sagte Stahlmann.

Dies könne auch einen Abbau von Arbeitsplätzen bedeuten. Ausserdem werde Sulzer mit Kurzarbeit konjunkturelle Rückgänge kompensieren, um Fachkräfte zu halten.

Das Unternehmen hat derzeit Gegenwind. Bereits vor einem Monat hatte Sulzer seine Prognosen für das laufende Jahr gesenkt. Als Hauptgrund wurden geringere Investitionen in neue Raffinerien genannt.

"Mit Öl und Gas erwirtschaftet Sulzer die Hälfte des Umsatzes, und wir stellen fest, dass einzelne Kunden ihre Investitionen aufschieben. Dies wird sich im Auftragseingang niederschlagen", sagte Stahlmann nun im Interview.

Kosten zurückfahren

Auch das zugekaufte Geschäft mit Abwasserpumpen ist noch ein Sorgenkind. "Wir werden die Kosten weiter zurückfahren müssen, denn die Profitabilität liegt deutlich unter der des Stammgeschäfts", sagte Stahlmann. Das drücke die Gewinnmarge des gesamten Konzerns nach unten.

Dennoch liess sich Stahlmann nicht zu der Aussage verleiten, dass seine Vorgänger besser auf den Kauf des Abwasserpumpengeschäfts verzichtet hätten. "Das Geschäft gehört zu uns, wir werden es restrukturieren und wieder profitabel machen", sagte er.

Stahlmann fasst ausserdem neue Akquisitionen ins Auge. "Im Öl- und Gassektor gibt es Firmen, die für uns interessant sind", sagte er. Nach dem verlorenen Bieterkampf um die US-Firma Dresser-Rand steht der Sulzer-Chef zunehmend unter Druck. Sowohl Analysten wie auch Hauptaktionär Viktor Vekselberg erwarten von Stahlmann neue Übernahmeprojekte.

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SDA-ATS