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Die globale Wirtschaftskrise hat den Technologiekonzern Sulzer nicht aus dem Tritt bringen können. Der Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 3,18 Mrd. Franken liegt vor allem an der Gas- und Ölindustrie und dem Energiesektor, für die Sulzer ein wichtiger Ausrüster ist.

In diesem Markt wirkte sich die Rezession typischerweise eher spät aus. Auch die Erholung des Geschäfts verläuft in einer späteren Phase als in anderen Branchen. Dies zeigte sich 2010 immer noch in Sulzers grösster Konzernsparte Pumpen.

Andere wichtige Märkte wie der Automobilbau und die Flugzeugindustrie hätten nach dem Ende der Krise sich dagegen bereits kräftig erholt, sagte Konzernchef Ton Büchner am Donnerstag an der Sulzer-Bilanzmedienkonferenz in Winterthur. Auch den Kunden in der Papier- und Zellstoffindustrie gehe es wieder besser.

Verkauf von Immobilien

In ihren Analystenkommentaren lobten die Industrie-Experten der Finanzwelt das Ergebnis in höchsten Tönen. Trotz der immer noch schwierigen Lage konnte Sulzer eine Umsatzrendite von 12,8 Prozent erzielen. Dass diese Kennzahl zweistellig ist, zeuge von einer operativ soliden Verfassung des Konzerns.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 10,4 Prozent auf 406,4 Mio. Franken, worin allerdings der Multimillionen-Verkauf von Sulzer-Bauten in der Stadt Winterthur an den Baukonzern Implenia enthalten ist. Unter dem Strich fuhr die Traditionsfirma 300,4 Mio. Fr. Gewinn ein, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit dem Problem der Frankenstärke kommt Sulzer laut Konzernchef Büchner gut klar.

Die Aktionäre erhalten davon mit 3 Franken Dividende pro Aktie 20 Rp. mehr als im Vorjahr. An der Börse legte der Titel zeitweise um fast 3 Prozent zu und stand in einem leicht schwächer tendierenden Gesamtmarkt am Nachmittag bei 136 Franken 0,5 Prozent über Vortagesschlusskurs.

In den nächsten Monaten erwartet Konzernchef Büchner eine Belebung oder zumindest eine Stabilisierung des Geschäfts auch in den spätzyklischen Märkten Öl, Gas und Energie. Daneben schreibt sich Sulzer wie schon in den vergangenen Jahren auch Wachstum über Zukäufe auf die Fahnen.

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SDA-ATS