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Arbon TG - Insgesamt 23'500 Musikfans sind am Freitag und Samstag nach Arbon zum SummerDays-Festival gepilgert, das zum zweiten Mal im Oberthurgau stattgefunden hat. Mit ihrem Konzept trafen die Organisatoren wieder den Geschmack eines breiten Publikums, eines wasserfesten obendrein.
Am Freitag kamen vor allem erfahrene Rock'n'Roll-Fans nach Arbon, um sich Ten Years After, Canned Heat, Barclay James Harvest und die unverwüstlichen Status Quo anzuhören und in Jugenderinnerungen zu schwelgen. Die 12'000 Tickets waren im Vorverkauf im Nu weggegangen und das idyllische Areal direkt am See war trotz heftigen Regenfällen am Freitagabend gerammelt voll.
Friedliche StimmungUm die Wiese zu schonen und eine Schlammlandschaft zu verhindern, legten die Organisatoren in der Nacht auf Samstag zu den bereits verlegten 2500 nochmals 3000 Quadratmeter Vlies aus. Vlies oder Naturrasen? Die Frage schien auch am Samstag gegen 11'500 Musikfans nicht zu kümmern.
Die Stimmung war ausgelassen und auffallend friedlich, zumal Petrus ein Nachsehen hatte und den Regen im Lauf des Nachmittags abstellte. Silbermond-Sängerin Stefanie Kloss stellte es fest und sorgte mit ihrer Sachsen-Band auf sympathische Art dafür, dass niemand vor der Bühne kalt hatte.
Silbermond hatte die Bühne von Dada Ante Portas übernommen, die zuvor Lunik abgelöst hatten. Während am Freitag Rock-Veteranen zeigten, was sich noch drauf haben, gehörte die SummerDays-Bühne am Samstag jüngeren Interpreten: den Abschluss machten Mika aus England und The Baseballs aus Deutschland. Der Mix der Summer-Days-Programmmacher hat sich bewährt.
Planung für 2011 läuftCyrill Stadler, Verwaltungsrat der SummerDays Festival AG, zog am Samstagabend eine durchwegs positive Bilanz. Das Festival in Arbon verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Stadler kündigte an, dass das Organisationskomitee nun bereits das nächste Festival plane, am Austragungsort Arbon wird nicht gerüttelt.
Arbon als Festival-Standort war rund 20 Jahre "unplugged" gewesen. Bis 1989 hatte am See das Open Air Arbon stattgefunden freilich in noch weniger kommerzieller Form. Doch vor 21 Jahren zog der damalige Ortsverwaltungsrat dem Festival wegen Differenzen den Stecker raus.

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SDA-ATS