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Der Verkauf von über 2200 Handyantennenmasten beschert Sunrise einen Gewinnsrpung. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Der Telekomkonzern Sunrise hat in den ersten neun Monaten einen Gewinnsprung gemacht. Unter dem Strich schoss der Reingewinn von 39 Millionen auf 481 Millionen Franken nach oben.

Grund dafür ist der Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex für eine halbe Milliarde Franken, wie Sunrise am Donnerstag bekannt gab. Mit dem Geld hat der Konzern die Schulden deutlich abgebaut.

Auf der anderen Seite muss das Telekomunternehmen die Masten jetzt zurückmieten, was sich in den Kosten niederschlägt. So blieb der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) bei 444 Millionen Franken stabil. Ohne die Mietkosten für die Masten wäre der Betriebsgewinn um 1,6 Prozent gestiegen.

Der Umsatz schrumpfte um 3,7 Prozent auf 1,345 Milliarden Franken. Ein Grossteil des Rückgangs ist durch die Senkung der Durchleitungsgebühren im Handynetz zustande gekommen, die im Fachjargon Mobilfunk-Terminierungsgebühren genannt werden.

Diese Senkung hatten die drei Telekomkonzerne Sunrise, Swisscom und Salt auf Anfang Jahr vereinbart. Damit stellen sie sich gegenseitig weniger für die Durchleitung von Anrufen aufs Handy in Rechnung.

Mit den Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde in etwa erfüllt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit ganz leicht mehr Umsatz und genau so viel Gewinn gerechnet.

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SDA-ATS