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Der Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr so viel verkauft wie noch nie: Der Umsatz erhöhte sich um 18,8 Prozent auf 6,44 Mrd. Franken. Im laufenden Jahr will der weltgrösste Uhrenhersteller wiederum zweistellig wachsen.

Ohne den starken Franken wäre das Wachstum noch deutlicher ausgefallen: Die negative Entwicklung der Schweizer Währung namentlich gegenüber Euro und Dollar schmälerte den Umsatz um 164 Mio. Franken, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zu konstanten Wechselkursen wuchs die Swatch Group um 21,8 Prozent.

Besonders gefragt waren die Uhren und der Schmuck der Swatch Group: Das wichtigste Segment legte um 24,5 Prozent auf 5,53 Mrd. Fr. zu (zu konstanten Wechselkursen: +28,1 Prozent). Diese Leistung ist gemäss dem Unternehmen "exzellent" auch im Vergleich mit den Exporten der übrigen Schweizer Uhrenindustrie. Besonders gefragt waren die Produkte in Asien, in Zentraleuropa und im Nahen Osten.

Im Produktionssegment, in welchem die Gruppe Uhrwerke und Komponente herstellt, stieg der Umsatz um 7,5 Prozent auf 1,54 Mrd. Franken. Die Geschäfte hätten besonders in der zweiten Jahreshälfte angezogen, heisst es. In gewissen Produktionsbereichen gebe es bereits Engpässe, das Unternehmen berücksichtige zuerst jene Bestellungen, die rechtzeitig eingetroffen seien.

Das Segment Elektronische Systeme steigerte den Umsatz um 11,7 Prozent auf 440 Mio. Franken. Der Markt für elektronische Systeme hatte im 2009 besonders stark unter der Rezession gelitten.

Mehr Gewinn erwartet

Auch beim Gewinn und bei der Betriebsgewinnmarge werde die Swatch Gruppe die Vorjahresresultate übertreffen, heisst es in der Mitteilung. Diese Zahlen präsentiert das Unternehmen Ende Februar. 2009 erzielte der Konzern einen Reingewinn von 763 Mio. Franken.

Der Zeiger steht auf Wachstum: Die Swatch Group habe im Monat Dezember im Segment Uhren und Schmuck den Umsatz um über ein Fünftel gesteigert (zu konstanten Wechselkursen). Es zeichne sich für das Jahr 2011 ein zweistelliges Wachstum ab.

Die Anleger reagierten zunächst erfreut auf die Umsatzzahlen, im Handelsverlauf sank dann aber ihre Laune. Die Swatch-Papiere gingen mit einem Minus von 4,9 Prozent bei 373.80 Fr. aus dem Handel.

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SDA-ATS