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Zürich - Die Fluggesellschaft Swiss hat 2010 durch weiteres Wachstum einen Passagierrekord erzielt. Erstmals seit dem Start im Jahr 2002 transportierte sie innerhalb eines Jahres über 14 Millionen Fluggäste.
Zwar belasteten die Flugbehinderungen wegen des Vulkanausbruchs auf Island im Frühling und wegen des Wintereinbruchs im Dezember. Dagegen profitierte die Swiss von der Erholung der Weltwirtschaft. Die Zahl der Passagiere der Lufthansa-Tochter nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 14'168'718 zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Swiss führte 141'405 Flüge durch, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das erhöhte Angebot habe voll am Markt abgesetzt werden können, hiess es. So stieg die Auslastung von 80,1 Prozent im Vorjahr auf rekordhohe 82,3 Prozent.
Auf den Interkontinentalstrecken konnte Swiss die Auslastung von 83,2 auf 86,8 Prozent steigern. Im Europageschäft resultierte dagegen eine leichte Abnahme von 74,1 auf 73,5 Prozent.
Im Frachtgeschäft profitierte die Swiss von wieder anziehenden Welthandel. Die Auslastung nahm hier gleich um 10,4 Prozentpunkte auf 81,1 Prozent zu. Die verkauften Frachttonnenkilometer stiegen um 21,4 Prozent.
Dämpfer im DezemberIm Dezember gingen die Zahl der Passagiere sowie die Auslastung wegen der Flugausfälle leicht zurück. Im letzten Monat des Jahres 2010 flogen 1'126'551 Passagiere mit Swiss, rund 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Sitzauslastung sank von 81,0 auf 80,8 Prozent.
Wegen des frühen Wintereinbruchs fielen bei der Muttergesellschaft Lufthansa mehr als 4500 Flüge aus. Das entspricht einem knappen Zehntel des geplanten Angebots. Nach ersten Schätzungen führten die wetterbedingten Ausfälle und Zusatzkosten zu einer Ergebnisbelastung von rund 65 Mio. Euro für den Lufthansa-Konzern. Das wirtschaftliche Ergebnis soll am 17. März publiziert werden.
Seine Verkehrsleistung konnte der Konzern 2010, auch dank Übernahmen, um 17,2 Prozent auf 90,2 Millionen Fluggäste steigern. Die Lufthansa alleine legte um 5,9 Prozent auf 58,9 Millionen Passagiere zu. Der Sitzladefaktor lag bei 79,4 Prozent, 1,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Hinzu kamen 10,9 Millionen Passagiere bei Austrian Airlines und 6,2 Millionen bei British Midlands. Diese übernommenen Gesellschaften waren im Vorjahr nur für wenige Monate erfasst worden.

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SDA-ATS