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Das Aufgebot von Swiss Cycling für die am übernächsten Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften in Innsbruck wird angeführt von arrivierten Fahrern wie Stefan Küng, Silvan Dillier und Mathias Frank.

Küng und Dillier bestreiten in Österreich das über 52,5 km führende Einzelzeitfahren, nicht aber das Strassenrennen. Aufgrund der mehr als 650 Meter Höhendifferenz gehören weder der Schweizer Zeitfahr-Meister aus dem Thurgau noch der Aargauer zu den Anwärtern auf eine absolute Spitzenplatzierung.

Im Strassenrennen über eine Distanz von 258,5 km, auf welcher gleich 4670 m Höhendifferenz zu bewältigen sind, geht ein Swiss-Cycling-Sextett an den Start. Neben dem ehemaligen Tour-de-Suisse-Zweiten Frank hat Nationaltrainer Danilo Hondo die ebenfalls am Berg starken Walliser Kilian Frankiny, Steve Morabito und Sébastien Reichenbach sowie den Luzerner Routinier Michael Schär und Patrick Schelling selektioniert. Auch hier käme ein Schweizer Medaillengewinn einer grossen Überraschung gleich.

Michael Albasini verzichtete aufgrund des sehr anspruchsvollen Streckenprofils auf die WM-Teilnahme. Im Vorjahr im norwegischen Bergen hatte der Thurgauer Routinier mit dem 7. Rang für das beste Schweizer Ergebnis seit 2011 gesorgt.

Jolanda Neff im Strassenrennen dabei

Mit Jolanda Neff und Sina Frei, die im Frauen-Strassenrennen starten, sowie Junior Alexandre Balmer finden sich im Schweizer WM-Aufgebot auch drei Mountainbike-Weltmeister von Lenzerheide. Die besten Medaillenchancen darf sich Swiss Cycling wohl in der U23-Kategorie der Männer ausrechnen. Im Kader figuriert mit Marc Hirschi der diesjährige Strassen-Europameister. Ebenfalls im Aufgebot steht Gino Mäder. Dieser gewann an der stark besetzten Tour de l'Avenir zwei Etappen und belegte den 3. Gesamtrang. Das Zeitfahren bestreiten Hirschi und Stefan Bissegger.

Inklusive der U19-Kategorien beschickt Swiss Cycling die WM in Tirol (23. bis 30. September) mit insgesamt 21 Fahrern und sieben Fahrerinnen

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SDA-ATS