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Die Fluggesellschaft Swiss ist im ersten Quartal 2013 in die roten Zahlen geflogen. Der Verlust beläuft sich auf 24 Mio. Franken. Grund sind hohe Treibstoffpreise und ein hinkender Markt.

Das Ergebnis fiel damit wesentlich schlechter aus als in der Vorjahresperiode, als der Verlust 4 Mio. Fr. erreichte. Die Kostenpositionen hielt Swiss dank eiserner Spardisziplin im Griff, wie die Tochter der deutschen Lufthansa am Donnerstag mitteilte. Die gegenüber dem Vorjahresquartal überproportional gestiegenen Treibstoffpreise machten ihr aber einen Strich durch die Rechnung.

Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 1,19 Mrd. Franken. Die Zahl der Passagiere blieb bei 3,61 Millionen stabil. Die Swiss führte verglichen mit dem Vorjahresquartal 4,5 Prozent weniger Flüge durch. Das führte zu einer besseren Auslastung der Flieger; sie stieg um 1,8 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent.

Die angebotenen Sitzplatzkilometer stiegen im gesamten Streckennetz der Airline um 2,1 Prozent, die verkauften Sitzplatzkilometer um 4,5 Prozent.

Im Frachtgeschäft stieg der Umsatz verglichen mit der Vorjahresperiode um 4 Prozent. Die Frachtflugzeuge waren zu 80,7 Prozent beladen, 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Um die Profitabilität zu steigern, will Swiss die Kosten im Rahmen des Lufthansa-Sparprogramms "Score" weiter senken. Dabei lagerte sie anfangs Jahr Aktivitäten der Finanzbuchhaltung an ein Lufthansa-Zentrum aus, was in Basel 19 Stellen kostete.

Im Verlauf des Jahres will Swiss den Flugbetrieb in Genf neu ausrichten. Dazu lief die Rekrutierung von Personal an. Nach Swiss-Angaben sollen mittelfristig Stellen für 150 Kabinenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie 90 Pilotenjobs entstehen.

Swiss will Treibstoffmanagement verbessern

Gegen die hohen Kerosinpreise optimiert Swiss das Treibstoffmanagement laufend. Dabei ist seit Ende März ein erster Airbus A320 mit "Sharklet"-Flügelspitzen unterwegs. Diese Flügelspitzen sparen je nach Distanz 1 bis 4 Prozent Treibstoff. Im Inerkontinentalverkehr erhöhte die Swiss zudem die Treibstoffzuschläge.

Im Service gibt es neu das Angebot, im Internet einen Swiss-Flug bis zu 72 Stunden mit Preisgarantie zu reservieren. Zudem ist die Sitzplatzauswahl neu.

Für das Gesamtjahr geht die Swiss-Führung von einer weiterhin angespannten Markt- und Ertragslage aus. Passagierzahlen und Umsatz dürften steigen. Durch die Sparmassnahmen sollte das Ergebnis auf Vorjahresniveau zu liegen kommen.

Auch Lufthansa im Minus

Die deutsche Lufthansa schrieb im ersten Quartal ebenso wie ihre Tochter Swiss rote Zahlen. Die Lufthansa verbuchte operativ einen Verlust von 359 Mio. Euro - genau so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz der Gruppe lag bei 6,6 Mrd. Euro.

Zu schaffen machten der Lufthansa die hohen Treibstoffpreise sowie ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi im März. Im Gesamtjahr strebt die Konzernleitung weiterhin einen operativen Gewinn über dem Vorjahresniveau von 524 Mio. Euro an.

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SDA-ATS