Ein gesättigter Markt und Preisdruck machen der Swisscom nach wie vor zu schaffen. Der Umsatz sank in den ersten neun Monaten um 0,5 Prozent auf 8,6 Milliarden Franken. Dennoch erzielte die Schweizer Nummer 1 der Telekombranche unter dem Strich mehr Gewinn.

Der Reingewinn kletterte in der Berichtsperiode um 6 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken, wie die Swisscom am Donnerstag mitteilte.

Der operative Gewinn (EBITDA) stieg derweil um 1,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken. Grund ist die italienische Tochter Fastweb. Diese habe aus Rechtsverfahren Entschädigungen von 95 Millionen Euro erhalten. Ohne diese Einmaleffekte blieb der operative Gewinn nahezu stabil (+0,6 Prozent).

Besonders auf dem Heimmarkt kämpft die Swisscom mit ungünstigen Marktbedingungen. Die rückläufige Festnetztelefonie, hoher Preisdruck und zunehmende Marktsättigung hätten sich im dritten Quartal gar noch verstärkt. Der operative Gewinn im Schweizer Kerngeschäft sank um 1,3 Prozent.

Allerdings konnte laut Mitteilung ein grosser Teil des Umsatzrückganges mit Kosteneinsparungen kompensiert werden. Gut liefen die Geschäfte mit den Grosskunden. Dieser Geschäftsbereich wuchs in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent.

Am Ausblick hält die Swisscom fest. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin einen operativen Gewinn (EBITDA) von rund 4,3 Milliarden Franken.

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