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Die Lage in der Industrie scheint sich zu entkrampfen: Die Unternehmen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) haben im vergangenen Jahr ihre Bestellungseingänge erhöhen können. Doch Sorgen macht die Frankenstärke.

Für Zuversicht sorgte vor allem das letzte Quartal: Zum ersten Mal erhöhte sich der Umsatz (+5,9 Prozent). Die Bestellungseingänge legten sogar um 29,3 Prozent zu. Im Gesamtjahr verzeichnete die Branche einen um 16,4 Prozent höheren Bestellungseingang und einen Umsatz leicht unter Vorjahresniveau (-1 Prozent). Dies teilte der Verband Swissmem am Donnerstag vor den Medien in Zürich mit.

Auf den ersten Blick würden diese Zahlen zur Einschätzung führen, dass in der Branche wieder alles zum besten stehe, schreibt der Verband in der Mitteilung. Doch beim Umsatz liege die Branche immer noch weit unter dem Vorkrisenniveau. Im Vergleich zu 2008 macht Swissmem einen Rückgang aus von 21 Prozent.

Zudem würde die Frankenstärke die positiven Effekte der wirtschaftlichen Erholung untergraben. Eine Umfrage unter den Verbandsmitgliedern habe ergeben, dass mehr als die Hälfte (54 Prozent) der antwortenden Firmen "stark negativ" von der Abwertung des Euro betroffen sei. 33 Prozent gaben an, "mittelmässig stark" betroffen zu sein.

Massnahmen gefordert

Swissmem fordert darum diverse Massnahmen. Unter anderem müsste der Kommission für Technologie und Innovation (KIT) für 2012 zusätzlich 50 Mio. Fr. zugesprochen werden, damit Innovationsprojekte noch stärker gefördert werden können. Zudem soll der Bund das Freihandelsabkommen mit China und Indien möglichst schnell abschliessen. Auch die Personenfreizügigkeit dürfe nicht angetastet werden. Zudem müssten Importeure ihre währungsbedingten Gewinne an die Kunden weitergeben und die Preise entsprechend senken.

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SDA-ATS