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Eine "Belagerungssuppe" haben Syrer am Freitag auf dem Platz vor dem Palais des Nations in Genf gekocht und serviert. Auf der Menutafel am Suppentisch stand "Grassuppe" - das mussten die Bewohner der belagerten syrischen Stadt Madaja monatelang essen.

Die fünf Suppenköchinnen und -köche waren verkleidet und trugen Masken des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, des US-Präsidenten Barack Obama, des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon sowie des russischen Aussenministers Sergej Lawrow.

Organisiert hat die Aktion "Planète Syrie", ein Netzwerk von mehr als 100 Organisationen der syrischen Zivilgesellschaft. Sie denunzierten "Kriegsverbrechen" in den belagerten Orten Syriens. Rund 400'000 Personen brauchen dort laut der UNO humanitäre Hilfe.

In der belagerten syrischen Stadt Madaja waren dutzende Personen gestorben, weil sie zu wenig zu essen hatten. Mitte Januar hatten erstmals seit Monaten Hilfskonvois die Stadt erreicht.

18 belagerte Gebiete

Rund 30 Personen hatten sich für verschiedene kleine Aktionen vor dem UNO-Sitz in Genf versammelt, während in den Gebäuden der Vereinten Nationane am Nachmittag die Friedensgespräche zu Syrien beginnen sollten.

Unter den Teilnehmern war auch eine Gruppierung syrischer Frauen, welche den sofortigen Rücktritt von Baschar al-Assad, das Ende der Belagerungen sowie Hilfe für Vertriebene und Flüchtlinge forderten.

18 Gebiete in Syrien sind derzeit laut dem UNO-Welternährungsprogramm (WFP) belagert. Nahrungsmittel aus der Luft über den belagerten Orten abzuwerfen, sei momentan nicht möglich, sagte WFP-Sprecherin Bettina Lüscher in Genf. Dafür brauche es einen sicheren Luftraum und eine gesicherte Zone am Boden.

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SDA-ATS