Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

In Syrien ist die Regierung auch am Samstag aggressiv gegen Demonstranten vorgegangen. Sicherheitskräfte schossen in der südsyrischen Stadt Daraa Augenzeugenberichten zufolge mit scharfer Munition auf die Teilnehmer eines Trauerzuges nach einer Massenbeerdigung.

Berichte über Tote und Verletzte gab es zunächst nicht. Nach Angaben der syrischen Vertreter von Human Rights kamen allein am Freitag 37 Menschen bei den Protesten ums Leben. "In Syrien kommt es zu ungeheuerlichen Verstössen gegen die Menschenrechte", teilte die Menschenrechtsorganisation mit.

Nach den Freitagsgebeten waren in Syrien Tausende auf die Strasse gegangen. Das Innenministerium erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana, Gesetzesverstösse nicht zu billigen. Regierungsgegner befürchten ein noch schärferes Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Nicht nur in Daraa kam es zu Schiessereien, sondern auch in der wichtigen Hafenstadt Latakia. Einwohnern zufolge schossen Sicherheitskräfte mit scharfer Munition auf eine Gruppe von Demonstranten, um die Proteste aufzulösen. Einige seien verletzt worden und vielleicht gebe es auch Tote, hiess es. Wasserwerfer hätten versucht, die Strassen vom Blut zu säubern.

Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton verurteilte die Gewalt und mahnte bedeutsame politische Reformen in Syrien an.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS