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Die Nachtclubtänzerin "Ruby", die derzeit den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ins Schwitzen bringt, tanzt bald auf einer weiteren Bühne: Sie soll an der Seite von Richard Lugner der diesjährige Stargast am Wiener Opernball werden.

Entsprechende Verhandlungen bestätigte am Montag ein Sprecher des Opernball-Ausrichters Lugner. "Wir haben eine Bestätigung von ihr per Email bekommen, in der sie den Konditionen zustimmt", sagte der Sprecher. Der Vertrag sollte noch am Montag in Italienisch verfasst werden. Stolpersteine gebe es keine mehr.

Ursprünglich wollte der österreichische Baumagnat Lugner, in Wien oft auch nur "Mörtel genannt, die US-Schauspielerin Bo Derek nach Wien holen. Diese hatte aber 25'000 Dollar mehr Gage verlangt als Lugner zu zahlen bereit war. "Gott sei Dank hat Bo Derek den Vertrag nicht gehalten", sagte Lugner nun.

Wie hoch die Gage der 18-jährigen Marokkanerin Karima el Mahroug mit dem Künstlernamen "Ruby Rubacuori" (Ruby Herzensdiebin) ausfällt, wurde nicht bekannt.

Ausschweifende Partys

Ruby steht im Zentrum der Sex-Affäre um den italienischen Premier. Die Mailänder Staatsanwaltschaft wirft Berlusconi vor, bei ausschweifenden Partys zwischen Februar und Mai 2010 die damals minderjährige Marokkanerin für Sex bezahlt zu haben.

Zudem soll er sein Amt missbraucht haben, um Rubys Freilassung zu erwirken, als diese wegen Diebstahlverdachts in Polizeigewahrsam war. Die Tänzerin hat mehreren Zeitungen gesagt, sie habe nie Sex mit Berlusconi gehabt. Sie räumte allerdings ein, aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten 7000 Euro von Berlusconi angenommen zu haben.

Lugner verteidigt Einladung

Den Einwand, dass Ruby wegen des Skandals in Wien fehl am Platz sei, lässt der Baumeister nicht gelten. "Sie ist eine tolle Frau. Und auch Päpste hatten Mätressen", verteidigte Lugner seine geplante Begleitung. Ruby werde am 1. März mit einem Privat-Jet aus Italien nach Wien fliegen landen, sagte der Sprecher weiter. Der Ball findet am 3. März statt.

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SDA-ATS