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Payerne - Das Solarflugzeug "Solar Impulse" von Bertrand Piccard ist am Donnerstagmorgen nach seinem ersten Nachtflug wieder sicher gelandet. Die Erwartungen wurden übertroffen, denn das Flugzeug hätte noch genug Energiereserven gehabt, um weiter zu fliegen.
Über 350 Flugfans warteten gespannt in Payerne VD am Rande der Flugpiste auf die "Solar Impulse". Unter makellosem blauem Himmel setzte Pilot André Boschberg um 9 Uhr schliesslich das Solarflugzeug sanft auf - begleitet von heftigem Applaus der Schaulustigen.
Etwa eine Viertelstunde später stieg der Pilot aus - sichtlich erfreut über den gelungenen, 26-Stunden dauernden Testflug. Nur leicht sah man dem Mitbegründer von "Solar Impulse" die Anstrengungen und Strapazen an.
Nach zwei, drei Händeschütteln wurde der Pilot zu einem Fahrzeug gebracht. Dort wechselte er seine Kleidung und wusch sich ein wenig, bevor er dann die vielen Gratulationen seiner Teamkollegen und der Sponsoren entgegen nehmen konnte. "Ich bin glücklich. Ich bin aber auch müde", sagte Boschberg später an der Medienkonferenz.
Nach Rückschlag voller Erflog
Wegen eines technischen Problems hatte Piccard seinen ersten Nachtflug absagen müssen. Umso erfreuter gab sich der Flugpionier gegenüber den Medien am Donnerstag. "Seit Jahren sprechen wir von diesem Projekt", sagte ein hoch erfreuter Piccard. "Jetzt haben wir den Beweis geliefert, das es funktioniert."
Als grossen Erflog wertete der Umweltpionier die Tatsache, dass die "Solar Impulse" weit weniger Energie während der Nacht verbraucht hatte als erwartet. Exakte Daten dazu gibt es jedoch noch keine. Diese müssen erst noch ausgewertet werden. Nur so viel: "Es sollte nun kein Problem mehr sein, mehrere Tage und Nächte am Stück zu fliegen."
Da der Testflug zur vollsten Zufriedenheit des Solar-Impulse-Teams verlaufen ist, wurde noch nicht entschieden, ob ein weiterer Testflug überhaupt durchgeführt wird. Die Rede war einst von einem 36-Stunden-Flug.

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SDA-ATS