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Erstmals ist ein Vertreter des Medienbereichs Information zum "Schweizer Fernsehstar des Jahres" gewählt worden: Tagesschau-Mann Franz Fischlin holte am Freitag den Titel. Der Schweizer Fernsehpreis wurde in verschiedenen Kategorien vergeben.

Fischlin sei nicht einfach ein Newssprecher, sondern "ein klassischer Anchorman", fand die Jury. Er vermöge News inhaltlich einzubetten, erkläre Hintergründe und stelle Fragen. Und dies alles "in einer glasklaren Sprache" und einer Bildschirmpräsenz, die ihresgleichen suche.

Für die beste Sendung wurde das Publikum befragt: Die Wahl der Leserinnen und Leser von "TELE", "TVstar" und "Blick" fiel auf die Castingshow "Die grössten Schweizer Talente". Sie stach die ebenfalls nominierten Sendungen "Kampf der Chöre" und "Alpenrose" aus.

Suter-Verfilmung und Promi-Befragung

In der Kategorie "Film" vergab die Jury den Preis an die Verfilmung von Martin Suters Buch "Der letzte Weynfeldt". Überzeugend seien sowohl die Dramaturgie als auch die schauspielerischen Leistungen - namentlich von Stefan Kurt - sowie die Regie des Zürchers Alain Gsponer. "Der letzte Weynfeldt" gewann gegen die Doku "Hoselupf" und die Komödie "Fliegende Fische".

"Ich und Du" heisst die Sendung, die in der Kategorie "Innovation" als Siegerin hervorging. Die "einfache, aber umso unterhaltsamere Promi-Rubrik" von G&G Weekend auf SF1 sei "herrlich lustig und selbstentlarvend", schreibt die Jury.

Schon vorab bekannt geworden war der Preis für Kurt Felix. Der 70-Jährige wurde mit dem Schweizer Fernsehpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das Publikum erhob sich zu langen Standing Ovations. Die sehr persönliche Laudatio hielt die deutsche TV-Legende Frank Elstner. Mit seinen Sendungen wie "Teleboy" oder "Verstehen Sie Spass" schrieb Kurt Felix Fernsehgeschichte.

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SDA-ATS