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Eine riesige Wolkenspirale: Taifun "Noru" vom Weltall aus fotografiert.

KEYSTONE/EPA NASA/NASA/RANDY BRESNIK HANDOUT

(sda-ats)

Mit Sturmböen und heftigem Regen haben erste Ausläufer des Taifuns "Noru" den Süden Japans erreicht. Zwei Menschen kamen ums Leben, wie lokale Medien am Samstag berichteten.

Ein 67-Jähriger erlag seinen Verletzungen nach einem Sturz auf der Insel Yakushima, wie der Sender HNK meldete. Ein 84 Jahre alter Mann sei gestorben, nachdem er auf der Insel Tanegashima in einem Hafenbecken treibend gefunden worden war. Rund 9000 Einwohner der Region sind aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Die Behörden warnten insbesondere die Bewohner der südlichsten Hauptinsel Kyushu vor Überschwemmungen, Schlammlawinen und hohen Wellen. "Noru" soll am Sonntag auf die Amami-Inseln treffen. Mehr als 100 geplante Flüge in die Region wurden bereits gestrichen.

Nach Angaben des japanischen Wetterdienstes lag die Windgeschwindigkeit des Taifuns am Samstagabend (Ortszeit) bei 126 Kilometern pro Stunde. Anfang Juli waren bei heftigem Regen auf Kyushu 36 Menschen gestorben.

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