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Taiwans Regierungschef Jiang Yi Huah hat seinen Rücktritt erklärt. Er übernehme die "politische Verantwortung" für die herbe Niederlage der regierenden Kuomintang (KMT) bei den Kommunalwahlen vom Samstag, sagte Jiang vor Journalisten in Taipeh.

Nach den bis dahin vorliegenden Auszählungsergebnissen lag die KMT in fünf von sechs Grossstädten hinten. Der Wahlgang war zugleich ein Probelauf für die Präsidentenwahl Anfang 2016, bei der der amtierende Staatschef Ma Ying Jeou nach zwei vierjährigen Amtszeiten nicht mehr antreten darf.

Der KMT wird von einem Teil der 18 Millionen Wahlberechtigten zur Last gelegt, dass sie dem wachsenden Einfluss der Volksrepublik China nichts entgegenzusetzen habe.

Im Frühjahr hatten demonstrierende Studenten wochenlang das Parlament in der Hauptstadt Taipeh besetzt, um gegen ein geplantes Handelsabkommen mit China zu protestieren.

China betrachtet die dem Festland vorgelagerte Insel Taiwan seit der Revolution von 1949 als abtrünnige Provinz und strebt eine Wiedervereinigung zu seinen Bedingungen an. Peking schliesst ein militärisches Vorgehen weiterhin nicht aus, sollte sich Taiwan formell für unabhängig erklären.

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SDA-ATS