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U21-EM - Die Schweizer U21-Auswahl führt die Tabelle der Gruppe A an der EM verlustpunktfrei an. Im zweiten Spiel besiegten die SFV-Junioren die nahezu chancenlosen Isländer 2:0.
In ihrer aktuellen Verfassung ist die Equipe von Pierluigi Tami ein Kandidat für eine Spitzenplatzierung an dieser Endrunde. Vor knapp 2000 Zuschauern überzeugten die Schweizer erneut und näherten sich den Olympischen Spielen 2012 in London erheblich.
Als Innocent Emeghara in der 40. Minute einen weiteren erstklassigen Angriff der Schweizer erfolgreich abschloss und das 2:0 markierte, passte das Ergebnis endgültig zum Bild der höchst einseitigen Partie. Die SFV-Junioren wurden ihrer Favoritenrolle vollumfänglich gerecht. Sie bestimmten den Rhythmus, sie dosierten im richtigen Moment das Risiko.
Kurzum: Die stilsicheren Schweizer haben drei Tage nach dem 1:0-Erfolg erneut alles richtig gemacht. Sie erteilten dem Turnier-Debütanten eine regelrechte Lektion - in jeglicher Hinsicht. Gegen ihr taktisch flexibles 4-1-4-1-System hatten die enttäuschenden Insulaner praktisch nichts auszurichten.
Einen offensivere Auftritt hatten die Schweizer Junioren angekündigt. Sie hielten Wort und dominierten einen Gegner, der in der Ausscheidung Europameister Deutschland ausgeschaltet hatte, im Wortsinn von der ersten bis zur letzten Minute. Gleich bei erster Gelegenheit markierte Fabian Frei das 1:0. Sein Tor nach 53 Sekunden löste die Anspannung zum frühstmöglichen Zeitpunkt. Am Ursprung des Traumstarts stand abermals Xherdan Shaqiri, der mit einem exzellent getimten Pass die Abwehr der Nordländer ausmanövrierte.
Trotzdem ist die Schweiz noch nicht für die Halbfinals qualifiziert. Dies, weil anschliessend Gastgeber Dänemark, der am Samstag gegen die SFV-Auswahl 0:1 verloren hatte, Weissrussland mit 2:1 bezwang. Die Schweizer könnten den Einzug unter die Top 4 noch verpassen, wenn sie am Samstag gegen Weissrussland mit zwei Toren Unterschied verlieren und gleichzeitig Dänemark gegen Island gewinnt. Dann hätten drei Teams sechs Punkte, die Schweiz aber die schlechteste Bilanz aus den Direktbegegnungen. Nimmt man allerdings die bisherigen EM-Leistungen als Massstab, dürfte sich die Schweiz die Butter eigentlich nicht mehr vom Brot nehmen lassen.
Telegramm:
Schweiz - Island 2:0 (2:0). - Aalborg. - 1903 Zuschauer. - SR Strahonja (Kro). - Tore: 1. (0:53) Frei (Shaqiri) 1:0. 40. Emeghara (Frei) 2:0.
Schweiz: Sommer; Koch, Rossini, Klose, Berardi; Lustenberger; Shaqiri, Frei (66. Costanzo), Xhaka (68. Abrashi), Emeghara; Gavranovic (84. Ben Khalifa).
Island: Björnsson; Jonsson, Eyjolfsson, Fjoluson, Valgardsson; Kristjansson; Gislason, Sigurdsson, Vidarsson (61. Bjarnason), Finnbogason (46. Sigurdarson); Sigthorsson.
Bemerkungen: Island ohne Gunnarsson (gesperrt). Verwarnungen: 12. Vidarsson, 38. Xhaka, 44. Sigurdsson (alle Foul), 89. Ben Khalifa, 93. Eyjolfsson (beide Unsportlichkeit).

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SDA-ATS