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Bern - Haushalte und Gewerbebetriebe müssen im kommenden Jahr für Strom erneut mehr bezahlen. Im Durchschnitt steigen die Strompreise für Private um rund 2 Prozent und für Unternehmen um 3 bis 4 Prozent.
"Die Erhöhungen werden in den meisten Fällen durch die Energietarife verursacht, die um durchschnittlich 5 bis 8 Prozent gestiegen sind", erklärte die Eidg. Elektrizitätskommision (ElCom) die Preiserhöhungen am Dienstag.
Die Gründe für die Erhöhungen sind unterschiedlich. Die Axpo begründete im Juli ihre Energiepreiserhöhung mit höheren Produktionskosten, höheren Beschaffungskosten und einer höheren Teuerung.
Der bernische Stromkonzern BKW hob hervor, dass er im vergangenen Jahr mit Blick auf die schwierige konjunkturelle Lage eine an sich erforderliche Strompreiserhöhung nicht vorgenommen habe.
Erhöhung bei 75 Prozent
Gemäss Berechnungen der ElCom erhöhen rund 75 Prozent der Stromversorger die Tarife. 20 Prozent der Netzbetreiber senken die Tarife geringfügig. 5 Prozent verändern ihre Tarife im Vergleich zum laufenden Jahr nicht.
Die Abgaben an die Gemeinwesen blieben ungefähr gleich. Auch die Netznutzungsentgelte bleiben gemäss ElCom "im Schnitt" unverändert. Dies trotz eines Bundesverwaltungsgerichtsentscheids, der den Konsumenten nachträglich für das Jahr 2009 Kosten in der Höhe von 200 Millionen Franken überwälzt.
Die Strombranche hatte Ende August eine generelle Strompreiserhöhung von 4 Prozent prognostiziert - rund 40 Franken für einen typischen Haushalt. Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) stützte sich bei seiner Voraussage jedoch auf Informationen von lediglich 23 Stromversorgern.
Die Strompreiserhöhung fällt damit etwas höher aus als im vergangenen Jahr. Damals betrug sie rund 1 Prozent für Haushalte und rund 2 Prozent für die Industrie. 2009 stiegen die Strompreise für Haushalte um rund 7,6 Prozent an.
Regionale Unterschiede
Die Elektrizitätskommission stellt in ihrer aktuellen Analyse der neuen Strompreise von rund 450 Netzbetreibern fest, dass die Tarifänderungen regional "sehr unterschiedlich ausgefallen" seien.
"Das in der Vergangenheit vorhandene Ost-West-Gefälle bei den Strompreisen ist nach wie vor vorhanden. So ist der Strom in der Romandie und im Espace Mittelland generell teurer als in der Nordostschweiz", hält die ElCom in ihrer Mitteilung fest.

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SDA-ATS