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Vor der Westküste Australiens ist erneut ein Taucher von einem Hai angegriffen und getötet worden. Der Vorfall liess Rufe nach der Tötung von Haien in Küstennähe laut werden.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Samstag zusammen mit seinem Bruder in der Nähe von Busselton, rund 200 Kilometer südlich der Millionenmetropole Perth, getaucht, als er von dem Hai attackiert wurde. Der Mann sei bei dem Angriff "tragischerweise" ums Leben gekommen, sagte eine Polizeisprecherin.

Sein Bruder habe die Leiche mit Hilfe der Besatzung eines herannahenden Bootes zurück an den Strand gebracht. Ein Vertreter der Fischereibehörden erklärte, es habe sich bei dem angreifenden Tier aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Weissen Hai gehandelt. Dieser soll nach Angaben der Polizei vier Meter lang gewesen sein.

Der Vorfall war bereits der vierte tödliche Hai-Angriff vor der Westküste Australiens seit September 2011. Damals war ein Surfer bei Dunsborough ums Leben gekommen.

Im Oktober wurde ein US-Bürger beim Tauchen vor der Küste von Perth von einem Hai attackiert und getötet. Nur wenige Tage zuvor war ein 64-jähriger Australier bei seinem täglichen Morgenbad im Meer ebenfalls Opfer eines Hais geworden.

Angesichts der Serie von Hai-Angriffen wurden Rufe laut, Haie in Küstennähe und vor beliebten Stränden zu töten. Der Regierungschef des Bundesstaates Western Australia, Colin Barnett, schloss dies aber aus.

Es sei nicht möglich, den Menschen immer zu beschützen. Der Ozean sei der natürliche Lebensraum des Hais. Haie sind vor der australischen Küste nichts Ungewöhnliches. Es kommt aber insgesamt nur selten zu Angriffen auf Menschen.

SDA-ATS