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Mehrere tausend Menschen haben in der kroatischen Hauptstadt Zagreb den Rücktritt der Regierung gefordert. Die Demonstranten zogen zum Sitz der Regierungspartei, forderten vorgezogene Neuwahlen und drohten mit einem Generalstreik.

Unter den Demonstranten waren Studenten, Rentner, Arbeitnehmer und junge Leute. Sie skandierten Parolen wie "Wir sind Kroatien" und, an die Adresse der Regierungschefin Jadranka Kosor, "Jaco, verschwinde". Nach Angaben aus Polizeikreisen waren rund tausend Beamte im Einsatz.

Ähnliche Proteste fanden auch in anderen Städten des Balkanlandes statt. Die Demonstranten werfen der Regierung Korruption und Missmanagement während der Finanzkrise vor, von der Kroatien hart getroffen wurde. Die Wirtschaft schrumpfte 2010 um 1,4 Prozent, die Arbeitslosenrate liegt bei 20 Prozent.

Seit dem 22. Februar finden jeden zweiten Tag in Zagreb und anderen Städten Proteste gegen die Regierung statt. Wahlen sind in diesem Jahr oder Anfang 2012 fällig. Regierungschefin Kosor befürchtet, dass vorgezogene Neuwahlen die kroatischen Pläne für eine EU-Mitgliedschaft gefährden könnten, da die Beitrittsgespräche in der Schlussphase sind.

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SDA-ATS