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Tausende Demonstranten haben am Donnerstag in Haiti den Rücktritt von Präsident Michel Martelly gefordert. Bei Zusammenstössen zwischen Gegnern und Anhängern des Präsidenten wurden in Port-au-Prince mindestens zwei Oppositionelle durch Schüsse verletzt.

Der Protestmarsch dauerte mehr als fünf Stunden, der Verkehr kam stundenlang zum Erliegen. Die Demonstranten warfen Martelly eine von eigenen Interessen geleitete Politik vor.

Der UNO-Sondergesandte für Haiti sowie die Botschafter der EU, der USA, Brasiliens, Kanada und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) riefen die politischen Lager am Donnerstag in einem gemeinsamen Appell zum Dialog auf, um die politische Blockade zu beenden.

Parlament und Regierung in Haiti sind zerstritten über die Abhaltung von Teil-Senatswahlen, die eigentlich schon vor fast zwei Jahren hätten stattfinden sollen. Bemühungen religiöser Verbände zur Vermittlung zwischen Präsident Martelly und den Parlamentspräsidenten scheiterten.

SDA-ATS