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Mehrere tausend Menschen haben sich am Sonntag in Zagreb an den inzwischen fast täglichen Protesten gegen die Regierung beteiligt. Die Polizei hinderte rund 3000 Demonstranten daran, zu einem Regierungsgebäude in der Innenstadt zu marschieren, wie das staatliche Fernsehen berichtete.

Die Teilnehmer riefen "wir wollen Wahlen", pfiffen und schlugen Trommeln. Einer der Organisatoren erklärte: "Wir haben das schönste Land der Welt, und wir leben in Armut, als wenn wir in einer Wüste wären." Die Lage in Kroatien sei eine Tragödie, sagte Ivan Pernar. Oppositionsparteien fordern die sofortige Festlegung eines Termins für Neuwahlen.

Ähnliche Proteste gab es am Samstag in mehreren Städten. Die Demonstranten werfen der Regierung Korruption und Missmanagement während der Finanzkrise vor, von der Kroatien hart getroffen wurde. Die Wirtschaft schrumpfte 2010 um 1,4 Prozent, die Arbeitslosenrate erreichte 19,6 Prozent. Nach Gewerkschaftsangaben bekommen rund 70'000 Beschäftigte ihr Gehalt nicht ausgezahlt.

Am vergangenen Wochenende wurden bei Zusammenstössen mit der Polizei 25 Menschen verletzt, 60 wurden festgenommen. Laut einer am Sonntag vom Staatsfernsehen veröffentlichten Umfrage unterstützen 70 Prozent der Bevölkerung die Proteste, 62 Prozent sind für vorgezogene Neuwahlen.

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SDA-ATS