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Tausende fordern Gerechtigkeit für Opfer von Polizeigewalt

In Washington haben sich am Samstag tausende Menschen zu einem Gedenkmarsch für die schwarzen Opfer von Polizeigewalt versammelt. Die Familien von Michael Brown aus Ferguson und Eric Garner aus New York wurden unter den Teilnehmern des "Justice For All March" (Gerechtigkeit-für-Alle-Marsch) erwartet.

Die Organisatoren rechneten damit, dass es eine der bislang grössten Kundgebungen gegen Rassismus in der US-Justiz und Polizei werden würde.

Der 18-jährige Brown wurde Anfang August in der Vorstadt von St. Louis von einem weissen Polizisten erschossen, obwohl er unbewaffnet war. Trotzdem muss sich der Polizist nicht vor Gericht verantworten, was zu einer Protestwelle der schwarzen Bevölkerung führte.

Auch Garners Tod - er starb, nachdem er von einem Polizisten im Würgegriff gehalten wurde - bleibt ungeahndet. In beiden Fällen entschieden sogenannten Grand Jurys aus überwiegend weissen Laienrichtern, dass sich die Polizisten nichts haben zu Schulden kommen lassen.

Bei dem Gedenkmarsch in der US-Hauptstadt wurden auch die Angehörigen von Trayvon Martin und Tamir Rice erwartet - zwei weitere schwarze Opfer von Polizeigewalt. Auf dem Weg zu der zentralen Demonstration sammelten sich schon tausende Menschen auf dem Freedom Plaza unweit des Weissen Hauses. "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden!", riefen sie.

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