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Tausende fordern in den USA Rechte für illegale Einwanderer

Tausende Menschen haben zum 1. Mai in den USA eine Reform des Einwanderungsrechts gefordert. Bei einer Grosskundgebung in der kalifornischen Stadt Los Angeles verlangten die Teilnehmer von US-Präsident Barack Obama, sein Wahlversprechen einzulösen und Millionen illegalen Einwanderern in den Vereinigten Staaten ein Aufenthaltsrecht zu geben.

"Legalisierung oder keine Wiederwahl", skandierten die Demonstranten bei der Kundgebung. Die meisten Teilnehmer waren Einwanderer aus Mexiko und Mittelamerika. Laut Organisatoren beteiligten sich 10'000 Menschen an dem Protest, der Polizei zufolge waren es 3500.

In den USA leben schätzungsweise elf Millionen illegale Einwanderer. Viele von ihnen arbeiten in ständiger Furcht, abgeschoben zu werden. Im vergangenen Haushaltsjahr, das Ende September endete, wurden über 392'000 Einwanderer des Landes verwiesen - so viele wie nie zuvor.

Auch in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin gingen nach Angaben örtlicher Medien mehrere tausend Menschen für Einwanderer- und Arbeitnehmerrechte auf die Strasse. Dort stand aber insbesondere eine Gesetzesänderung auf Bundesstaatsebene im Vordergrund, die Gewerkschaften ihres kollektiven Verhandlungsmandats beraubt. Kritiker sehen darin einen Versuch, die Arbeitnehmervertretungen im öffentlichen Dienst auszuschalten.

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