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Tausende Frauen haben am Samstag in London gegen sexuelle Gewalt demonstriert. Bei dem so genannten Slut walk - "Marsch der Schlampen" auf dem Trafalgar Square traten sie für das Recht ein, sich so zu kleiden, wie sie es möchten.

Die meisten Teilnehmerinnen trugen Alltagskleidung, nur einige kamen in knappen Kostümen. Seinen Ursprung hatte der Slut walk dieses Jahr im kanadischen Toronto.

Anlass war die Bemerkung eines Polizisten, der in einem Universitätsvortrag Frauen empfohlen hatte, sich "nicht wie Schlampen anzuziehen, um nicht zum Opfer" von sexueller Gewalt zu werden. Nach der ersten Demonstration in Toronto gab es auch bald Kundgebungen in zahlreichen anderen Städten auf der Welt.

"Frauen gegen Vergewaltigung"

Die Proteste wenden sich dagegen, dass Opfern sexueller Gewalt wegen der Art, wie sie sich anziehen, eine Mitschuld an Angriffen gegeben wird. In London trugen die Demonstrationsteilnehmer, unter ihnen auch Männer, Plakate mit Aufschriften "Es ist ein Kleid, kein Ja", "Frauen gegen Vergewaltigung" oder "Nein heisst Nein".

Auf einem Schild war "Wir sind alle Zimmermädchen" zu lesen - in Anspielung auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn. Er soll ein New Yorker Hotel-Zimmermädchen zum Sex gezwungen haben.

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SDA-ATS