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Nach dem ersten Verlust in der Firmengeschichte 2009 hat der Technologiekonzern Komax 2010 wieder einen Gewinn erwirtschaftet. Motor war die Automobilindustrie, die einen grossen Nachholbedarf bei den Investitionen hatte, wie die Firma am Dienstag mitteilte.

Das in Dierikon ansässige Unternehmen erhöhte 2010 seinen Umsatz um 61 Prozent auf 340,2 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis EBIT verbesserte sich von -22,7 Mio. Fr. auf 29,1 Mio. Franken. Verblieb 2009 unter dem Strich ein Verlust von 19,8 Mio. Franken, so resultierte im letzten Jahr ein Gewinn von 17,8 Mio. Franken.

Den grössten Wachstumsbeitrag lieferte die Kabel-Sparte, die vom Aufschwung der Automobilindustrie und derer Zulieferer profitierte. Der Umsatz stieg hier um über 100 Mio. Fr. auf 194,5 Mio. Franken, der EBIT wuchs um über 50 Mio. Fr. auf 47,8 Mio. Franken.

Der Umsatz des Solargeschäfts wuchs von 45,9 auf 63,3 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis blieb mit -5,9 Mio. Fr. ungefähr gleich gross wie 2009. Schuld daran ist das Dünnfilmgeschäft, das schwach blieb.

Die preissensible Sparte Medizinaltechnik litt gemäss Komax unter dem starken Franken. Die Erlöse stiegen zwar von 75,0 Mio. Fr. auf 82,7 Mio. Franken, der EBIT blieb 2010 mit -4,4 (2009: -2,3) Mio. Fr. aber unter den Erwartungen.

Komax rechnet für das ersten Halbjahr 2011 mit einem Ergebnis, das über dem Niveau der ersten sechs Monate von 2010 liegt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass das grosse Wachstum der Kabelsparte wegen des Nachholbedarfs in der Autobranche ausserordentlich gewesen sei und sich kaum wiederholen lasse.

Für 2010 will Komax nach dem Verzicht im Vorjahr wieder eine Dividende auszahlen, und zwar 2,00 Fr. pro Aktie. Da sie aus der Kapitaleinlagereserve ausgezahlt wird, ist die Dividende für natürliche Personen in der Schweiz steuerfrei.

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SDA-ATS