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Auch in europäischen Ländern arbeiten Männer kaum Teilzeit. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Bei der Teilzeitbeschäftigung in der EU ist in fast allen 28 Staaten der Anteil der Männer deutlich geringer als jener der Frauen. Im Durchschnitt sind es 6,7 Prozent der Männer und 29,8 Prozent der Frauen, die teilzeitbeschäftigt sind.

In Österreich beträgt das Verhältnis sogar 9,8 Prozent der Männer zu 49,8 Prozent der Frauen. Nur in Rumänien ist es umgekehrt. Dort sind 5,7 Prozent Männer, aber "nur" 5,5 Prozent Frauen teilzeitbeschäftigt. Geringe Unterschiede weisen ausserdem Bulgarien (1,3 Prozent Männer und 1,6 Prozent Frauen - Unterschied 0,3 Prozentpunkte), Kroatien (3,4 Prozent Männer und 6,5 Prozent Frauen - Unterschied 3,1 Prozentpunkte), Litauen (4,3 Prozent Männer und 7,5 Prozent Frauen - Unterschied 3,2 Prozentpunkte) und Ungarn (2,2 Prozent Männer und 5,4 Prozent Frauen - Unterschied 3,2 Prozentpunkte) auf.

Österreich ist damit beim Geschlechterunterschied von 40,0 Prozentpunkten laut Daten von Eurostat vom Freitag Platz zwei hinter den Niederlanden (54,7 Prozentpunkte Unterschied). Bei den Niederländern stehen 16,4 Prozent teilzeitbeschäftigte Männer gleich 71,9 Prozent bei den Frauen gegenüber. Auf Platz drei rangiert Deutschland mit 7,8 Prozent Männern und 46,4 Prozent Frauen sowie einem Unterschied von 38,5 Prozentpunkten. Dahinter liegt Belgien (6,6 Prozent Frauen und 38,5 Prozent - Unterschied 31,9 Prozentpunkte).

Am geringsten fallen die Geschlechterunterschiede bei der Teilzeitbeschäftigung bei Kinderlosen auf. Dort sind es in Österreich 12,3 Prozent Männer und 28,4 Prozent Frauen. Bei einem Kind erhöht sich der Unterschied in der Alpenrepublik auf 7,1 Prozent Männer zu 59,2 Prozent Frauen und bei zwei Kindern erreicht er die grösste Lücke mit 6,2 Prozent Männer und 74,2 Prozent Frauen.

Eurostat verweist darauf, dass es sich bei den Daten um Arbeitnehmer zwischen 25 und 49 Jahren handelt. Der erfasste Zeitraum ist das Jahr 2016.

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SDA-ATS