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Die spanische Polizei geht nach der Enthauptung einer 60 Jahre alten Britin auf Teneriffa davon aus, dass die Frau das Zufallsopfer eines Geisteskranken geworden ist. Der 28-Jährige habe sich selbst als "Messias" oder "Prophet" bezeichnet, meldeten Medien am Samstag.

Der Mann, ein aus Bulgarien stammender Obdachloser, sei erst im Februar aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen worden, berichteten kanarische Medien am Samstag unter Berufung auf die Ermittler.

Bei dem Opfer handelt es sich um eine 60-Jährige Britin aus der Grafschaft Norfolk im Osten Englands. Nach Angaben einer Tochter war die Frau vor einigen Jahren in Rente gegangen und pendelte bis zu ihrer Ermordung zwischen ihrer Wahlheimat Teneriffa und Frankreich, wo eine der beiden Töchter lebt.

Die Getötete war Grossmutter von fünf Enkelkindern. Die britische Boulevardzeitung "The Sun" hatte zuvor berichtet, es handelte bei dem Opfer um eine Britin chinesischer Abstammung.

Bekannter Gewalttäter

Der Mann war wegen seiner Gewaltausbrüche schon mehrfach festgenommen und schliesslich in ein Spital der Inselhauptstadt Santa Cruz eingewiesen worden. Warum er entlassen wurde, ist nicht bekannt.

"Ich bin der Rächer Gottes und bin gekommen, um für Gerechtigkeit zu sorgen" - mit diesen Worten soll er nach der Tat am Freitag mit dem Kopf seines Opfers durch die Strassen des Urlaubsortes Los Cristianos im Süden Teneriffas gelaufen sein, bevor er mit Hilfe von Passanten überwältigt und festgenommen werden konnte.

Das britische Aussenministerium erklärte, es sei in Kontakt mit den Angehörigen des Opfers. Ihnen werde konsularische Hilfe zuteil.

Mit Messer attackiert

Der Mann war der Britin nach Angaben der Polizei in einen chinesischen Supermarkt gefolgt, hatte dort ein grosses Messer aus einem Regal genommen und dutzendfach auf die Frau eingestochen. Anschliessend habe er ihr den Kopf abgetrennt. Eine Überwachungskamera hielt den grausigen Mord fest.

Die Britin lebte bereits seit längerer Zeit in Los Cristianos und kaufte regelmässig in dem Supermarkt ein, wie es weiter hiess. Der mutmassliche Mörder hatte sie kurz vor der Tat auf der Strasse bedrängt, sie war deshalb in ein Büro des Arbeitsamtes geflüchtet und hatte dort um Hilfe gebeten. Ein Wachmann hatte den Mann daraufhin vertrieben.

Als sie sich in Sicherheit wähnte, setzte die Frau ihren Weg zum Supermarkt fort.

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SDA-ATS