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Mit Stanislas Wawrinka ist zum dritten Mal in Folge ein Sportler zum "Schweizer des Jahres" gewählt worden. Das Schweizer TV-Publikum ehrte den 28-Jährigen in der Fernsehshow "SwissAward 2013 - die Millionen-Gala" für das beste Tennisjahr seiner Karriere.

Wawrinka konnte die Trophäe nicht persönlich entgegennehmen, da er für das Australian Open in Melbourne weilt. Er sei sehr glücklich, sagte Wawrinka in einer Live-Schaltung aus Australien. Die Auszeichnung sei eine grosse Ehre und er sei sehr stolz die Schweiz zu vertreten. Der Tennisspieler erhielt fast 16 Prozent der Stimmen der Zuschauerinnen und Zuschauer.

In seiner bisher besten Saison auf der ATP-Tour rückte Stanislas Wawrinka bis auf Platz 8 der Weltrangliste vor. Zudem qualifizierte sich der 28-Jährige an den US Open im September erstmals für einen Grand-Slam-Halbfinal.

Wawrinkas Name wird nun an einem Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz, verewigt. Bereits eingraviert auf dem Metallschild sind dort unter anderen Tennisspieler Roger Federer, Fussballtrainer Köbi Kuhn und Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sowie die Gewinner aus den zwei letzten Jahren, Langläufer Dario Cologna und Skirennfahrer Didier Cuche.

Standing Ovation für Clown Dimitri

Der Lifetime Award für das Lebenswerk erhielt Clown Dimitri, der sich mit seinem typischen Lachen dafür bedankte. Das Publikum ehrte Dimitri mit einer Standing Ovation. Er sei wirklich gerührt, sagte der 78-Jährige. Der Preis sei eine Ermutigung.

Verliehen wurden am Samstagabend in der Fernsehshow auch die SwissAwards in den fünf Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Show und Gesellschaft.

Den Politik-Preis holte sich der parteilose Schaffhauser Ständerat und Unternehmer Thomas Minder als Vater der Abzocker-Initiative, die im März 2013 mit 68 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden war. Für die Erfolgsgeschichte mit den Stöckli-Skis wurde Beni Stöckli jr., Chef der Stöckli Swiss Sports AG, in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet.

Einsatz gegen Hunger in Afrika

Filmregisseur und Drehbuchautor Markus Imhoof erhielt den Preis in der Kategorie Kultur. Sein Film "More than Honey" avancierte zum bisher erfolgreichsten Schweizer Dokumentarfilm und wurde im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet.

In der Kategorie Show ging der SwissAward an Musiker Stephan Eicher für sein Bestseller-Album "L'envolée". Für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Hunger und Armut in Afrika wurde Hans Rudolf Herren, Stiftungsratspräsident der Organisation Biovision und Welternährungspreisträger, in der Sparte Gesellschaft ausgezeichnet.

Susanne Wille, frühere "10vor10"-Moderatorin und heutige Reporterin und Moderatorin für die "Rundschau", moderierte die Fernsehgala aus dem Zürcher Hallenstadion zum zweiten Mal.

SDA-ATS