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Die Verantwortlichen des japanischen Kraftwerksbetreibers Tepco haben sich bei der Jahreshauptversammlung des Unternehmens für ihren Umgang mit der Atomkatastrophe in Fukushima entschuldigt. Zur Versammlung kam eine Rekordzahl von mehr als 8600 Aktionären.

Das Unternehmen tue sein Bestes, um die austretende Strahlung unter Kontrolle zu bringen, versicherte Tepco-Geschäftsführer Tsunehisa Katsumata den Investoren in einem Hotel in Tokio.

Diejenigen, die die Gegend rund um das Kraftwerk Fukushima Dai-ichi hatten verlassen müssen, würden zudem zügig entschädigt, kündigte er an. Dies gelte auch für Bauernhöfe, deren Produkte wegen der Strahlenbelastung aus dem Verkehr gezogen wurden.

"Wir Direktoren entschuldigen uns alle für die Probleme und die Ängste, die der Unfall verursacht hat", erklärte Katsumata. Indes wurde die Erklärung von vielen Investoren mit Zwischen- und Buhrufen quittiert; mitunter kam es auch zu emotionalen Ausbrüchen.

So warfen die aufgebrachten Anwesenden den Tepco-Verantwortlichen vor, Warnungen über die Gefahren der Atomkraft ignoriert zu haben. Zudem sei Fukushima Dai-ichi nicht ausreichend auf einen Tsunami vorbereitet gewesen, hiess es.

Verärgerung herrschte auch darüber, dass das Ausmass der radioaktiven Verseuchung bislang nicht umfassend offengelegt wurde. Es gab Aktionäre, die von Tepco den Ausstieg aus der Atomenergie forderten.

Probleme mit Kühlungssystem

Der Kurs der Tepco-Aktie sank an der Börse in Tokio, nachdem der Konzern ein neues System zur Kühlung der Reaktoren mit dekontaminiertem Wasser stoppen musste.

Das System dekontaminiert Wasser, das zur Kühlung in die Reaktorgebäude gepumpt worden war und nun stark strahlend in der Anlage schwappt und die Reparaturarbeiten behindert. Das recycelte Wasser soll zur Kühlung wiederverwendet werden.

Doch in den vergangenen Tagen gab es mehrfach Probleme. Kurz nach dem Wiederanfahren am Montagabend (Ortszeit) musste die Anlage wegen eines Lecks erneut gestoppt werden, meldete der Fernsehsender NHK.

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