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Paris - Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat in Nordafrika eine französische Geisel getötet. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sprach am Montag in Paris von einer "barbarischen Tat" und sicherte eine Bestrafung der Verantwortlichen zu.
Die Untergruppe des internationalen Netzwerks, Al-Kaida im islamischen Maghreb (Aqmi), hatte zuvor bekanntgegeben, den 78-jährigen Michel Germaneau aus Rache für die Tötung von sechs Kameraden hingerichtet zu haben. Germaneau war bei einem humanitären Einsatz im April im Niger entführt worden.
Sarkozy: "Kaltblütig kranken Menschen ermordet""Sie haben kaltblütig einen kranken Menschen im Alter von 78 Jahren ermordet", sagte Sarkozy im Fernsehen. Seine Landsleute forderte er auf, nicht mehr in die Sahelzone zu reisen, in der die Terrorgruppe Al-Kaida im islamischen Maghreb aktiv ist.
Frankreichs Regierung hatte sich in den vergangenen Wochen um eine Freilassung von Germaneau bemüht. Zuletzt waren französische Soldaten am Donnerstag an einem mauretanischen Militäreinsatz gegen ein Al-Kaida-Lager in Nordafrika beteiligt, bei dem mehrere Mitglieder des Netzwerks getötet oder verletzt wurden.
Der Fernsehsender Al-Dschasira verbreitete am Sonntagabend eine Tonbandaufnahme, auf der gemäss den Angaben der Chef der Aqmi, Abu Mussab Abdelwadoud, zu hören war. Darin hiess es, die Geisel sei am Samstag getötet worden.
Der Anführer sprach von Rache für die Tötung von sechs Kameraden bei einem "feigen Einsatz Frankreichs". Damit meinte er offenbar den gemeinsamen Militäreinsatz mit der mauretanischen Armee.
Auch Schweizer GeiselnAuch Schweizer Touristen befanden sich schon in der Gewalt von Aqmi. Am 22. Januar 2009 entführte die Gruppe im Grenzgebiet von Mali und Niger ein Schweizer Ehepaar, zusammen mit einem Briten und einer Deutschen. Die Frauen wurden am 22. April 2009 freigelassen, der Schweizer am 12. Juli 2009. Der Brite wurde enthauptet.

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SDA-ATS