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Alex Naef und Almute Grossmann-Naef haben das Projekt des Internationalen Bildhauerzentrums in Peccia erdacht - bis 2019 soll es nun Realität werden.

KEYSTONE/TI-PRESS/CARLO REGUZZI

(sda-ats)

Im Tessiner Maggiatal soll bis zum Frühjahr 2019 ein Internationales Bildhauerzentrum entstehen. Die Tessiner Kantonsregierung will das Projekt mit einem Kredit von drei Millionen Franken unterstützen. Bereits heute befindet sich in Peccia TI eine Bildhauerschule.

Mit der Zuwendung des Kantons könne nun das insgesamt sechs Millionen teure Projekt umgesetzt werden, teilte die Internationale Stiftung für Bildhauerei am Dienstag mit. Die andere Hälfte des Gesamtbetrags von sechs Millionen Franken könne von der Stiftung mithilfe von Zuwendungen und Spenden übernommen werden. Auch die Gemeinde Lavizzara leistet einen Beitrag und finanziert einen Hilfsfonds für die Anfangsphase.

Das neue Zentrum am Eingang des Dorfes soll Platz bieten für ein Ausstellungsgebäude sowie für Büroräume und Werkstätten. Dort sollen die eingeladenen Künstler mit Stein, Holz und Metall arbeiten können.

Künstlerateliers und Vorträge

Im Mittelpunkt des Zentrums stehen die fünf Künstlerateliers, in denen die ausgewählten Künstler während sechs Monaten im Sommer arbeiten können. Dank einer Privatspende sei es möglich gewesen, den jeweiligen Künstlern nicht nur einen Arbeitsraum, sondern auch eine Wohnstätte in Peccia TI anbieten zu können, sagte Almute Grossmann-Naef auf Anfrage. Sie leitet zusammen mit Alex Naef die "Scuola di Scultura" in Peccia und hat das Internationale Bildhauerzentrum mitentwickelt.

Zusätzlich geplant seien Künstlerkolloquien, öffentliche Veranstaltungen mit Künstlern und Ausstellungen im dafür vorgesehenen Gebäude.

Das Gesamtprojekt wurde laut der Stiftung von den Tessiner Architekten Michele und Francesco Bardelli ausgearbeitet - noch dieses Jahr soll um eine Bauerlaubnis ergesucht werden. Der Spatenstich soll dann 2018 folgen.

Peccia war bislang vor allem durch seinen Steinbruch bekannt, in dem kommerziell Marmor vertrieben wird. Auch die Bildhauerschule konnte sich über die Landesgrenze einen Namen machen - nun soll an der Tessiner Peripherie zusätzlich ein internationales Kulturzentrum rund um die Bildhauerkunst entstehen.

SDA-ATS

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