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Teureres Material und höhere Löhne lassen Spitalkosten ansteigen

Dieser Inhalt wurde am 30. November 2009 - 10:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Neuenburg - In der Schweiz sind die Spitalkosten 2008 gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen - auf 19,5 Milliarden Franken. Dies ist die stärkste Zunahme seit 2002, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.
Die Spitäler für allgemeine Pflege mussten laut der Statistik der stationären Gesundheitsversorgung 2008 eine Kostensteigerung von 6,7 Prozent hinnehmen, die Spezialkliniken eine Steigerung von 5 Prozent. Die Kosten für einen Betreuungstag im Spital für allgemeine Pflege beliefen sich 2008 auf 1489 Franken, in einer psychiatrischen Klinik auf 672 Franken.
Die Mehrkosten sind in erster Linie auf teureres medizinische Materials - etwa Medikamente - sowie auf höhere Löhne, darunter die jene Pflegepersonals, zurückzuführen.
2008 haben die Schweizer Spitäler ihren Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent erhöht - auf 98'300 Beschäftigte (in Vollzeitäquivalenten), die Spezialkliniken auf 34'700.

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