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Die TGV-Verbindung zwischen Bern und Paris wird künftig nicht mehr über Neuenburg, sondern über Basel geführt. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit um 15 Minuten. Die Neuenburger Behörden bedauern den Entscheid.

Die Betreibergesellschaft Lyria begründete den Entscheid am Mittwoch in einem Communiqué mit den sinkenden Passagierzahlen auf der Strecke Bern-Neuenburg-Paris. Seit der Eröffnung der TGV-Linie Basel-Paris bevorzugen Passagiere, die von Bern nach Paris reisen, wegen der kürzeren Reisezeit die Verbindung über Basel.

Die Zahl der Reisenden aus Neuenburg und Pontarlier rechtfertige den Einsatz eines Zuges mit 350 Plätzen nicht, schreibt Lyria, eine Tochtergesellschaft der SBB und der französischen SNCF. Für dieses Jahr werde auf der Verbindung Bern-Neuenburg-Paris voraussichtlich ein Verlust von mehreren Millionen Euro anfallen.

Für diejenigen Kunden, die aus Neuenburg oder Pontarlier mit dem TGV nach Dijon oder Paris reisen, werde eine leistungsfähige Alternative geprüft, teilte Lyria weiter mit. Die künftigen Fahrzeiten sollen mindestens dem heutigen Angebot entsprechen.

Der Neuenburger Staatsrat und der Gemeinderat der Stadt Neuenburg bedauerten den Entscheid. Für die Neuenburger Behörden sei es wichtig, dass eine gute Ersatzlösung gefunden werde, teilten sie in einem gemeinsamen Communiqué mit. Eine französisch-schweizerische Delegation hatte Anfang Jahr innerhalb von zwei Monaten 13'000 Unterschriften für den Erhalt der Linie gesammelt.

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SDA-ATS