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Nach tagelanger Suche haben Rettungskräfte in Thailand die verunglückten Jugendlichen in einer Höhle entdeckt.

KEYSTONE/EPA ROYAL THAI ARMY/ROYAL THAI ARMY HANDOUT

(sda-ats)

Die seit mehr als einer Woche in einer Höhle in Thailand eingesperrten Jugendfussballer müssen weiter auf ihre Befreiung warten. "Wir müssen zu hundert Prozent sicher sein, dass sie gefahrlos herauskommen können."

Dies sagte der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn, am Dienstagmorgen. Es sei keine Frist gesetzt worden, bis wann die Jugendlichen aus der Höhle gebracht würden.

Auf jeden Fall gehe es den Teenagern relativ gut, sagte er weiter. "Keiner der Jungs schwebt in Lebensgefahr. Die meisten haben kleinere Gesundheitsprobleme." Ein Arzt sei zu den Jungen geschickt worden, um sie zu untersuchen. Ihnen seien Medikamente und Energiedrinks gegeben worden.

Zudem erhielten sie Nahrung für vier Monate sowie ein Tauch-Training, wie die thailändische Armee am Dienstag mitteilte.

Abgemagert und geschwächt

Die thailändischen Behörden hatten am Montagabend bekanntgegeben, dass die Teenager und ihr Trainer wohlauf entdeckt worden seien. In einem Video war zu sehen, wie die abgemagerten und geschwächten Kinder in der Höhle kauern.

Britische Taucher fanden die Jungen kilometerweit im Innern der Höhle. Sie befanden sich rund 400 Meter von dem Ort entfernt, wo sie vermutet worden waren.

Geplant sei nunmehr, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und die Jungen dann aus der Höhle zu holen. Tagelang hatte eine Überflutung in den Gängen die Rettungskräfte von einem Vordringen abgehalten. Nach Regenfällen am Montag war der Wasserspiegel zuletzt sogar gestiegen. Das Tham-Luang-Höhlennetzwerk liegt im Monsungebiet im Norden Thailands. Für kommende Woche seien starke Regenfälle gemeldet.

Von Sturzflut überrascht

Die zwölf Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Fussballtrainer waren am 23. Juni nach einer Trainingseinheit in die Höhle in der Provinz Chiang Rai eingestiegen. Offensichtlich war die Gruppe von einer Sturzflut überrascht worden und hatte sich vor dem ansteigenden Wasser immer tiefer in die Höhle gerettet.

Details zum Hergang waren aber noch unklar. Die Eltern der Vermissten hatten tagelang vor der Höhle ausgeharrt. In der Nähe des Höhleneingangs waren ihre Fahrräder, Fussballschuhe und Rucksäcke gefunden worden; im Inneren der Höhle gab es vielerorts ihre Handabdrücke und Fussspuren.

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