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Bangkok - Ein Grossteil des Vermögens des gestürzten thailändischen Regierungschefs Thaksin Shinawatra bleibt eingefroren. Der Oberste Gerichtshof wies am Mittwoch Thaksins Berufungsklage zurück.
Thaksin habe keine neuen Argumente zu seinen Gunsten vorgebracht, entschied das Gericht in Bangkok am Mittwoch nach zweistündigen Beratungen von 119 Richtern.
Die Behörden hatten nach einem Gerichtsbeschluss vom 26. Februar umgerechnet rund 1,4 Milliarden Franken aus dem Vermögen von Thaksin und seiner Familie eingezogen. Das höchste Gericht war zum Schluss gekommen, dass Thaksin das Geld während seiner Amtszeit illegal angehäuft hatte. Das Gesamtvermögen wurde auf 2,3 Milliarden Franken taxiert.
Thaksin lebt in Dubai. Er war 2008 vor einem Schuldspruch wegen Amtsmissbrauchs ins Exil geflohen und wurde in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft verurteilt.
Der Politiker galt als Geldgeber und Mentor der Massenproteste gegen die Regierung vergangenen Frühling in Bangkok. Bei Zusammenstössen mit Sicherheitskräften waren mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen. Die Demonstranten hatten den Rücktritt der Regierung gefordert.
Regierungschef Abhisit Vejjajiva hat unter dem Druck der Demonstranten Neuwahlen für den 14. November angesetzt - gut ein Jahr vor dem eigentlichen Wahltermin. Nach allen Umfragen dürften Thaksin-Sympathisanten gewinnen.

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SDA-ATS