Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Saft-Herstellerin Thurella weist für 2010 einen Verlust von 4,78 Mio. Fr. aus. Der Umsatz sank um rund 35 Prozent auf knapp 110 Mio. Franken. Dennoch habe Thurella dank eines rigorosen Stellenabbaus und der starken Marke Biotta saniert werden können.

Das sagte Verwaltungsratspräsident Robert Bühler am Mittwoch an der Bilanzmedienkonferenz in Tägerwilen. Bühler wird an der Generalversammlung am 23. Juni zurücktreten. Er habe seinen Job getan; die Unternehmung sei saniert. Ende 2010 arbeiteten für die Thurella knapp 190 Mitarbeitende, heute sind es noch zirka 60.

Thurella erzielte 2010 ein operatives Betriebsergebnis (EBITDA) von 7,51 Mio. Franken. Der Reinverlust von 4,78 Mio. Fr. scheint im Vergleich mit dem Vorjahresverlust von 57,24 Mio. Fr. gerade zu marginal.

Das Jahr 2011 sei gut angelaufen, sagte der neue Geschäftsführer Clemens Rüttimann. Statt auf Quantität setze Thurella auf Qualität. Rüttimann will 2011 schwarze Zahlen schreiben.

Notbremse gezogen

2010 zog der Thurella-Verwaltungsrat die Notbremse. Der Abfüllbetrieb in Eglisau ZH wurde geschlossen; 92 Stellen wurden abgebaut. In Egnach wurden ebenfalls über 20 Stellen gestrichen. Die Produktion der Eigenmarken Obi (Süssmost) und Rittergold (Apfelwein) wurde eingestellt. Die Verwaltung in Egnach wurde auch verkleinert.

Stärkstes Standbein von Thurella ist heute die Marke Biotta, die Gemüse- und Fruchtsäfte produziert. Beim Apfelsaft konzentriert sich Thurella auf die Herstellung von Konzentrat für die Migros-Tochter Aproz. Hauptsitz der massiv verkleinerten Thurella ist heute nicht mehr Egnach TG, sondern Tägerwilen TG.

Weiterhin verschuldet

Die Nettoverschuldung betrug Ende letzten Jahrs 55,5 Mio. Franken (Vorjahr: 72,5 Mio. Fr.). Noch nicht berücksichtigt im Geschäftsbericht 2010 ist der Verkauf des Abfüllbetriebs in Eglisau ZH. Die Eigenkapitalquote betrug Ende letzten Jahrs 12,6 Prozent. Verwaltungsrat Heinz Stübi bezeichnete diesen Wert als "dünn".

Heinz Stübi ist als neuer Verwaltungsratspräsident vorgesehen. Neu zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden laut Bühler der Landwirt Ueli Ackermann, der Lebensmittelingenieur Arthur Ruf sowie der Ökonom Marco Taborelli.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS