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Die für die Jahreszeit viel zu tiefen Temperaturen haben am Wochenende hartnäckig angehalten: Am Samstagmorgen verzeichneten einige Wetterstationen im Flachland sogar leichten Bodenfrost. Viele Sonnenhungrige versuchten dem trüben Wetter nördlich der Alpen zu entfliehen.

In leicht erhöhten Lagen auf der Alpennordseite sank das Quecksilber am Wochenende auch zwei Meter über dem Boden ins Minus. Bodenfrost gab es laut dem Wetterdienst MeteoNews am Samstagmorgen etwa in Bern (-2 Grad), Glarus (-1,7 Grad), St. Gallen (-1,3 Grad), Freiburg (-1 Grad), Visp (-0,5 Grad) oder am Zürcher Flughafen (-0,2 Grad).

In der Nacht auf Sonntag befanden sich die Temperaturen wieder über dem Gefrierpunkt, wie Lionel Fontannaz von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Doch könne es zum Wochenbeginn in der Westschweiz wieder zu lokalem Bodenfrost kommen.

Bei oft starker Bewölkung stieg das Quecksilber am Samstag tagsüber nur auf Höchstwerte um die 10 Grad. Auch am Sonntag sah die Sache nicht viel besser aus. Zeitweise regnete es. Die Schneefallgrenze bewegte sich zwischen 1000 und 1500 Metern.

Sonnenarmer Wonnemonat

Am Montag kommt es gemäss Prognosen bei wärmerer Luft zu einer kurzen Wetterbesserung. Am Dienstag soll die Schneefallgrenze dann wieder bis auf 1200 Meter fallen - auch wenn es nicht mehr so kalt werden soll wie am Wochenende.

Laut MeteoSchweiz handelt es sich dieses Jahr um einen der drei sonnenärmsten Mai-Monate seit den 1960er-Jahren. Zudem war der Wonnemonat zuletzt im Jahr 1983 so kalt, nass und grau wie dieses Jahr.

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SDA-ATS