Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Gehörnte und rot bemalte Frauen protestieren in Pamplona gegen die Stierhatz

KEYSTONE/EPA/JIM HOLLANDER

(sda-ats)

Einen Tag vor Beginn des "San Fermín"-Festivals im nordspanischen Pamplona haben Tierschützerinnen in einer aufsehenerregenden Aktion gegen die damit verbundenen Stierkämpfe protestiert. Rund 100 Personen aus Spanien und anderen europäischen Ländern nahmen daran teil.

Sie versammelten sich am Mittwoch blutrot angemalt und mit Protestparolen auf ihren nackten Oberkörpern vor dem Rathaus der Stadt. "Stoppt Stierkämpfe", hatten sich die Demonstrierenden auf den Bauch geschrieben, andere hielten Schilder in die Höhe auf denen stand: "Stiere sterben in Pamplona einen blutigen Tod."

Die Aktion war von den Tierrechtsorganisationen PETA und Animal Naturalis ins Leben gerufen worden. PETA veröffentlichte über den Kurznachrichtendienst Twitter Fotos von dem Protest.

Lokalen Medien zufolge organisieren Tierschützer schon seit 14 Jahren derartige Aktionen in Pamplona. Auch in anderen Teilen Spaniens stehen Stierhatz und Stierkämpfe zunehmend in der Kritik.

In Pamplona werden alljährlich Anfang Juli acht Tage lang Kampfstiere durch die engen Gassen in die Arena getrieben. Viele Touristen reisen an, um mit den Bullen um die Wette zu rennen - immer wieder gibt es dabei zahlreiche Verletzte. Nach der Hatz müssen die Stiere gegen Toreros kämpfen. Am Ende der blutigen "Corrida" sterben sie durch einen Degenstoss.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS