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Tim Hug: Den richtigen Weg eingeschlagen

Seit zwei Jahren zeigt die Leistungskurve von Tim Hug stetig nach oben. Die Voraussetzung dafür, dass dies so bleibt, sieht der einzige Schweizer Kombinierer auf Weltcup-Niveau gegeben.

Zum traditionellen Weltcup-Auftakt in Kuusamo nahe am finnischen Polarkreis reist Tim Hug Jahr für Jahr mit der gleichen Ungewissheit im Gepäck. Wo stehe ich im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz? Vergleichsmöglichkeiten bieten sich ihm während der Saisonvorbereitung nur wenige. Zwar trainierte er im Sommer während insgesamt vier Wochen gemeinsam mit dem norwegischen Team, interne Wettkämpfe fanden dabei jedoch keine statt. Auf der Schanze kriegte er zumindest Anhaltspunkte zu seinem Formstand, trainiert er doch vereinzelt zusammen mit Simon Ammann und Co.

Nach zehn Jahren mit mehr oder weniger dem gleichen Material beschritt Hug auf diese Saison hin neue Wege und nahm bei den Sprungski einen Materialwechsel vor, der eine Veränderung des Schwerpunkts mit sich brachte. Der Solothurner erhofft sich damit, einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können. Anders als vor Jahresfrist kann der 30-Jährige auf eine verletzungsfreie Vorbereitung zurückblicken; er absolvierte deshalb fast doppelt so viele Trainingssprünge wie 2016. "Ich habe das Gefühl, gut vorbereitet zu sein", so Hug.

Am Wochenende startet Hug, der in Rapperswil-Jona erneuerbare Energien und Umwelttechnik studiert, zum fünften Mal de suite als einziger Schweizer Kombinierer in eine Weltcup-Saison. Mit dem vor zwei Jahren begonnenen Studium habe er den richtigen Weg eingeschlagen und neue Reize setzen können. Seinen Trainingsaufwand musste er nicht reduzieren, dafür hat er nun "einen Ausgleich für den Kopf". In der letzten Saison resultierten für ihn der zweite Weltcup-Podestplatz und vier weitere Top-10-Ergebnisse. Die Hälfte der Selektionsvorgaben für die Winterspiele in Pyeongchang hat er bereits erfüllt, Hug fehlt nur noch eine Weltcup-Klassierung unter den ersten 15.

Deutsches Top-Duo

Die ersten Anwärter auf Weltcupsiege und Olympia-Gold kommen mit Johannes Rydzek und Eric Frenzel einmal mehr aus dem Lager der deutschen Kombinierer. Rydzek gewann im vergangenen Winter vier WM-Goldmedaillen, Frenzel zum fünften Mal den Gesamtweltcup.

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