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Tina Weirather sichert sich Platz 2 im zweiten Weltcup-Super-G in Val d'Isère trotz eines grossen Handicaps. Die Liechtensteinerin fährt das Rennen nach ersten Diagnosen mit gebrochener linker Hand.

Sie habe am Sonntagmorgen nach dem Aufwachen gehofft, dass der Super-G abgesagt werde, so Weirather, die starke Schmerzen beim Übergang des linken Daumens zum Handgelenk verspürt. "Ich konnte mich kaum bewegen, und alles tat mir weh." Trotz ihrer Befürchtung, sich eine ähnliche Verletzung wie Ende Januar im Riesenslalom in Kronplatz zugezogen zu haben, entschloss sich die 28-Jährige zum Start. Der 2. Platz hinter der souveränen Siegerin Anna Veith mache sie deshalb sehr stolz. Da sie den linken Stock nicht halten konnte, war dieser mit einem Gummiband an der Hand befestigt.

Statt zur Anreise nach Courchevel, wo am Dienstag ein Riesenslalom ansteht, entschloss sich Weirather zur sofortigen Rückkehr nach Hause und dem Arztbesuch am Montag. "Im Riesenslalom braucht es den Stockeinsatz. Deshalb macht ein Start keinen Sinn. Lieber eine kurze Pause machen und dann möglichst wieder fit zurückzukehren", hofft Weirather auf ein ähnlich schnelles Comeback wie vor elf Monaten. Damals gewann sie nur zehn Tage nach dem Bruch des linken Mittelhandknochens an der WM in St. Moritz die Silbermedaille im Super-G.

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