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Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Angriff auf das afghanische Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Kabul zwei Soldaten erschossen. Mindestens sieben Armeeangehörige wurden verletzt, als der Mann in dem Gebäude das Feuer eröffnete.

Wenig später sei der Täter, der auch mit einer Sprengstoffweste bewaffnet gewesen sei, getötet worden, sagte Ministeriumssprecher Sahir Asimi. Die Lage sei unter Kontrolle. Laut den Angaben trug der Schütze eine Uniform der afghanischen Armee.

Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Ihr Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte, die Aufständischen hätten das Ministerium infiltriert und den Angriff so geplant, dass er mit dem Besuch des französischen Verteidigungsministers Gerard Longuet zusammentreffe, von dem sie geglaubt hätten, dass er sich in dem Gebäude aufgehalten habe.

Longuet habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in dem Ministerium aufgehalten, sagte Eric de Lapresle, Sprecher der französischen Truppen in Afghanistan.

Journalisten wurde nach dem Angriff der Zugang zum Ministerium verwehrt. Zusätzliche Wachen standen am Eingang und die Sicherheitskräfte riegelten die Strasse vor dem Ministerium ab.

Proteste in Parwan

Vor dem Anschlag in der Hauptstadt kam es am Montag bei Protesten gegen die Festnahme eines Mullahs in der benachbarten Provinz Parwan zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

In der Provinzhauptstadt Charikar hätten Bewaffnete aus der Menge heraus das Feuer eröffnet, sagte der Provinzchef der Polizei, Scher Ahmad Maladani. Den Sicherheitskräften sei es zunächst nicht gelungen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen.

Mullah bleibt in Haft

Mindestens ein Mann sei getötet worden, sagte der Direktor des Spitals von Charikar, Abdul Chalil Farhangi. Mullah Sajed Ahmad sei am späten Sonntagabend gemeinsam mit zwei weiteren Personen von afghanischen und NATO-Einheiten festgenommen worden, sagte der für die Provinz Parwan zuständige Verbindungsoffizier Abdullah Adil.

Die beiden anderen Männer seien bereits freigelassen worden. Ahmad werde weiter festgehalten, weil der Verdacht bestehe, dass er Verbindungen zu den Aufständischen unterhalten habe, sagte Adil.

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SDA-ATS