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Zürich - Im Terrarium der Tomatenfrösche im Zoo Zürich hat es Nachwuchs gegeben. Langes Pröbeln und Experimentieren wurde damit von Erfolg gekrönt, wie Martin Bauert, Kurator Masoalahalle, am Mittwoch vor den Medien ausführte.
Behäbig und entspannt liegt ein Tomatenfrosch halb im Wasser des Terrariums im Vorraum zur Masoala-Regenwaldhalle. Etwa zehn Zentimeter lang und rundlich ist er, der Rücken rot-orange gesprenkelt. Die grossen, runden, dunklen Augen scheinen die Besucher zu beobachten.
Mehrere Artgenossen schwadern im Wasser, kriechen durchs nasse Laub oder höckeln auf Ästen. Etwas erhöht im Hintergrund thront majestätisch ein grosser roter Frosch.
Wasser im Terrarium. Das war die Lösung für die Fortpflanzung der Tomatenfrösche, die aus dem Regenwald Madagaskars stammen. Alles hatte man zuvor versucht, wie Bauert erklärte. Man versetzte die Amphibien in künstliche Winterruhe, setzte sie einer "Regenzeit" aus, verabreichte ihnen stimulierende Hormone - nichts geschah.
Bis der Reviertierpfleger die Idee hatte, die "Regenzeit" diesmal so ergiebig ausfallen zu lassen, dass sich im Terrarium ein Tümpel bildete. "Kaum war das getan, da gingen die Aktivitäten los", sagte Bauert.
Die Männchen riefen, die Tiere paarten sich, Laich wurde abgelegt und viele Kaulquappen schlüpften. Aus ihnen entwickelten sich mittlerweile schon rund 50 winzig kleine braune Fröschlein, die nur entdeckt, wer sehr genau im Terrarium umherguckt.
Tomatenfrösche sind laut Kurator Samuel Furrer besonders "charismatische Frösche" und eigentliche "Aushängeschilder von Madagaskar". Über ihre Lebensweise weiss man noch nicht viel. Aus dem Naturschutzfonds des Zoos Zürich werden laut Furrer Forschungsarbeiten mitfinanziert, welche die Kenntnisse verbessern sollen.

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SDA-ATS