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Der Drehmaschinenhersteller Tornos hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Umsatz erzielt. Damit sieht sich das Management mit seiner düsteren Prognose nach dem ersten Halbjahr 2012 bestätigt.

Tornos hatte damals angekündigt, der ursprünglich prognostizierte Jahresumsatz von 200 Mio. Fr. werde nicht übertroffen. Tatsächlich belief sich der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf 185,2 Mio. Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang von 31,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang betrug 176,6 Mio. Fr. und lag damit 36,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ein Anziehen der Nachfrage im zweiten Semester 2012 habe sich nicht bewahrheitet und die Entwicklung der Absatzmärkte bleibe weiterhin ungewiss, schreibt das Berner Unternehmen.

Das vollständige Jahresergebnis will Tornos am 18. März bekannt geben.

Stellenabbau im Jurabogen

Tornos kämpft seit längerem: Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr 2012 einen Verlust eingefahren hatte, gab es Anfang September den Abbau von 225 Stellen im Jurabogen bekannt. Der Stellenabbau hatte für 147 Mitarbeiter die Kündigung zur Folge.

Im dritten Quartal des vergangenen Jahres setzte sich die Talfahrt weiter fort. Der von Juli bis September erzielte Umsatz lag um 46,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Schrumpfkur in der Schweiz

Das in Moutier BE beheimatete Unternehmen leidet unter der Verlagerung der Nachfrage nach Asien, dem steigenden Wettbewerbsdruck sowie unter den Auswirkungen der Frankenstärke.

In den nächsten Jahren will sich Tornos stärker nach Asien ausrichten und dort einen wesentlich grösseren Teil des Umsatzes erwirtschaften.

In der Schweiz wiederum hat sich Tornos eine Schrumpfkur verordnet. Die neue Organisation soll rund ein Viertel kleiner sein als zuvor. Im Zuge der Neuausrichtung will Tornos die Produktionskapazitäten vermehrt an Dritte auslagern, um Schwankungen bei der Nachfrage abfedern zu können.

Ein Teil der Produktion soll ausserdem ins Ausland verschoben werden. Zudem will Tornos vermehrt mehr auf Lieferanten in Europa zurückgreifen.

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SDA-ATS