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Moutier BE - Beim krisengeschüttelten Drehmaschinen-Hersteller Tornos erholt sich das Geschäft. Der Auftragseingang hat sich im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Unter dem Strich steht aber ein noch kaum verbesserter Verlust von 14,2 (Vorjahresperiode: 15,5) Mio. Franken.
Wegen der hohen Auslastung der Produktionskapazität bei den meisten Kunden geht Tornos davon aus, dass der Beginn eines neuen Investitionszyklus immer näher rückt und neue Maschinen benötigt werden. Die Geschäftstätigkeit dürfte im kommenden Jahr wieder das Niveau von 2007 erreichen, wie Tornos am Dienstag in Aussicht stellte.
Die Erholung des Auftragseingangs habe sich im zweiten Quartal beschleunigt. Im ganzen ersten Semester liegt er mit 96,6 Mio. Fr. um 124,7 Prozent über der Vorjahresperiode. Der Umsatz nahm um 17,3 Prozent auf 69,7 Mio. Fr. zu.
Zur Jahresmitte scheine sich das Ende der Krise zu bestätigen und eine vollständige Trendwende im Jahr 2011 werde immer wahrscheinlicher, hiess es. Sorgen macht dem Unternehmen der Euro-Wechselkurs.
Vorbehaltlich einer neuen Rezession durch die Euro-Krise rechnet Tornos mit einem Jahresumsatz von 150 Mio. Franken. Weil so die Produktionskapazität im Jahresmittel nur um rund 50 Prozent ausgelastet sei, müsse immer noch mit einem stark negativen Ergebnis gerechnet werden.

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SDA-ATS