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Der Mitte Februar in Wimmis BE tot auf einer Abfalldeponie aufgefundene Säugling ist am Montagmorgen in Wimmis auf dem Friedhof beigesetzt worden. Die Urne des kleinen Mädchens wurde im Gemeinschaftsgrab bestattet. Seine Identität ist nach wie vor ungeklärt.

Der schlichten Trauerfeier wohnten Vertreterinnen und Vertreter der Kantonspolizei Bern, der Regionalen Staatsanwaltschaft und der Gemeinde bei, wie die Kantonspolizei und die Regionale Staatsanwaltschaft mitteilten. Eine Pfarrerin der Gemeinde richtete einige Worte an die Anwesenden.

Weil es der Polizei und der Staatsanwaltschaft auch nach umfangreichen Ermittlungen nicht gelungen ist, die Identität des Mädchens zu klären, ist dieses namenlos beigesetzt worden. Diese Ermittlungen erstreckten sich laut der Mitteilung auch aufs Ausland und dauern trotz der Bestattung des Babys weiter an.

Die Todesursache konnte aufgrund des Zustands der Leiche beim Fund nicht geklärt werden. Der Säugling lag Mitte Februar schon seit Tagen, wenn nicht Wochen auf der Deponie Steinigand, wie die Behörden seinerzeit mitteilten. Persönliche Gegenstände lagen keine beim Säugling.

Nach wie vor ist unklar, ob das Mädchen lebend zur Welt kam oder tot geboren wurde. Die Behörden schliessen auch ein Gewaltverbrechen nicht aus.

SDA-ATS